Heute konnten wir nochmal ein paar wunderbare F-Schlepps machen nur leider war der Tag viel zu schnell rum (Zeitumstellung…). Ich habe nun mal das GPS Log meiner vier Swift S-1 ausgewertet:

Swift_GPS

Die Schlepphöhen waren mit 500m, 310m, 390m und 440m ganz ordentlich, langsam bekommen wir etwas mehr Gefühl in das Gespann. Bei dem Ablasser beim letzten Schlepp wurde eine Spitzengeschwindigkeit von 240 km/h über Grund gemessen – da geht noch etwas mehr.

Ganz Interessant ist die Reichweite von der wir es heute auch kurz am Flugplatz hatten. Ich bin gefühlt nicht weit weg geflogen sondern immer „über“ dem Platz geblieben. Trotzdem war meine Flugbox 1,2 auf 0,6 km groß – gern unterschätzt man was man da an Strecke macht. In den 4 Flügen habe ich knapp 28km Strecke geflogen.

karte

Am Sonntag haben wir das schöne (aber leider windige) Wetter ausgenutzt erste Schlepptests mit der Delro Swift vorzunehmen. Nachdem ich den Schwerpunkt nochmals deutlich nach hinten verlegt habe fliegt die Swift recht sauber, für ein abschliessendes Fazit muss ich die Kiste noch etwas fliegen.

An Videomaterial ist das herausgekommen:

Mal sehen, vielleicht gibt es ja noch 1-2 schöne Schlepptage in diesem Jahr. Vorschläge für ein Swift Dekor dürfen gerne eingereicht werden… ;-)

Nachdem seit meinem letzten Post in dem es um Modelle ging nun doch einiges passiert ist, hier die kurze Zusammenfassung in der zeitlichen Abfolge…

– Die Maule fliegt. Und wie. Der DLE85 rüttelt mir im Leerlauf zwar auf Dauer wahrscheinlich alles kaputt, aber zum Schleppen geht’s absolut prima. Einziges Manko: Ab 400m Höhe wird mir auch die Kiste langsam zu klein :)

– Der EPP Brettnuri Cloudsurfer wurde aufgrund anhaltendem Faltenwurf dem Kreis des Lebens (Der grüne Punkt) zugeführt. Die Servos davon stecken jetzt in einer 1,4m SBach 342, die wiederum mit dem Motor von meiner 1,4m EPO MX2 (leer zu verschenken) angetrieben wird. Wiegt 1950g und fliegt mit 4S2650 sehr ordentlich, geht endlos senkrecht, aus dem Torque raus könnte sie etwas mehr Dampf haben, aber den Stromwerten nach (30-40A im Flug) darf ich dem Motor auch ganz problemlos noch eine größere Latte zumuten.

– Das 60cm Flachschaummodell Mini Saturn von Hobbyking wurde als PNP Bausatz beschafft um für die anstehende Hallensaison gerüstet zu sein.

– Die Porter wurde ausgeräumt (demnächst leer zu finden im RC Network) und die Komponenten komplett einer Sebart Robin DR400 zugeführt. Diese hat zwar nur 1,75m statt 2,07m Spannweite, hat aber den gleichen Flächeninhalt und, jetzt kommt’s: Sie wiegt ein glattes Kilogramm weniger. Rein Optisch spielen beide Flieger etwa in der gleichen Größenordnung, wobei der Rumpf der DR400 deutlich massiger daherkommt, was dem Flieger von der Größenwahrnehmung her Vorteile verschafft.

– Der Erwin XL (demnächst flugfertig zu finden im RC Network) wird zu meinem 35. Geburtstag durch das Modell ersetzt das ich eh schon ewig haben will: Eine Vampire F3F Doppelcarbon aus der Schmiede von Zdenek Jesina (www.f3b.cz). Voraussichtlicher Liefertermin: Mitte November.

 

Mal ein kleines Lebenszeichen…

Jordanien

Ja uns gibt es noch! Die Allgäu Orient Rallye liegt in der Vergangenheit und wurde ohne große Verluste überstanden (Fotos, Bericht usw. ggf. zu einem späteren Zeitpunkt). Der Flug und Schleppbetrieb wurde wieder aufgenommen, die vorhandenen Großsegler sind alle wieder erfolgreich in der Luft gewesen. Des weiteren gab es mit einer Maule, Sbach und einer ASW27 mehrere erfolgreiche Erstflüge. Ein paar weitere Modelle befinden sich gerade noch in der Pipeline…

Die nächsten Termine sind der HKP-Jahresurlaub (Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht) sowie die Segelflugmesse in Schwabmünchen. Fotos und Infos zu den neuen Modellen werden auch noch nachgereicht sobald wir etwas Luft dazu haben…. :-)

Im Zuge meiner Recherchen was den Motoreinbau des DLE-85 angeht, habe ich bereits vor etwa 2 Wochen den Bernhard aus Niederösterreich angeschrieben.

An dieser Stelle auch Danke an Andreas für den Link, aber den Thread im RCN kannte ich natürlich schon :)

Bernhards Homepage rund um das Thema Seglerschlepp und das bislang womöglich einzige Video einer Verbrenner-Maule im „ernsthaften“ Seglerschlepp möchte ich niemandem vorenthalten.

Eine 1:3  / 13kg Swift hebt nach geschätzten 5m locker lässig ab :)

Vielen Dank dafür.



Zur Thermikflieger Homepage

PS: Das Verhalten im Langsamflug bzw. bei der ersten nicht ganz optimalen Landung (gaaaaanz langsames durchsacken nach dem ersten Bodenkontakt) im Video bestätigt einmal mehr meinen Verdacht, dass es sich bei der Maule eigentlich um eine 2,8m FunCub für Fortgeschrittene handelt ;)

Nachdem ich heute endlich mal dazu gekommen bin mich an die Maule zu setzen, hat’s auch gleich einen ordentlichen Rucker getan.

Haupt- und Heckfahrwerk sind fertig, Schleppkupplung samt Servo wurden eingebaut und eingestellt, der Motor provisorisch befestigt und ein Krümmerverlauf erdacht, sowie die dazu nötigen Teile zusammengestellt…

Was die Elektronik angeht, werde ich wohl auf fast allen Rudern Hitec HS645MG verbauen. Da das Höhenruder ja geteilt ist und jede Hälfte ein eigenes Servo bekommt, sehe ich da keinerlei Schwierigkeiten bei Betrieb mit 6V (Bei 6V hat das HS645 96 Ncm). Eine Ruderlastberechnung mittels diverser Programme bestätigt dies Vermutung.

Bilder zum Baufortschritt im neu angelegten Webalbum.

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de

Nachdem es der YAK-112 und mir ja leider nicht vergönnt war eine längere Beziehung zu pflegen (wir berichteten), gab es ja dennoch den arbeitslosen DLE-85 der gerne beschäftigt werden wollte.

Nach einigem hin und her, fiel die Entscheidung letztendlich zwar doch irgendwie auf ein Bruckman Modell, allerdings wird dieses nicht in Österreich, sondern in China nach Vorgaben von Gernot Bruckmann, unter dem Label GB-Models gefertigt.

Die neue Heimat für den DLE-85 ist eine 2,8m Maule M-7-420.

Bestellt habe ich das ganze bei Hepf in Österreich, die das ganze auch zügig und ohne Umschweife noch am selben Tag versendeten.

Als Sperrgut.

In 3 (drei) einzelnen Paketen :)

Die Flügel kamen schon gestern, heute dann noch die Motorhaube sowie der Rumpf samt Leitwerk und (so weit ich das überblicke) aller benötigten Kleinteile, inklusive einer Aluminium Schleppkupplung. Verpackt ist alles in außerordentlich robusten 12mm dicken, mit Styopor ausgekleideten Wellpappkartons. Da könnte man vermutlich auch eine Europalette Bleibatterien draufstellen und es würde dem Vogel nichts passieren.

Die Bauausführung sieht nach oberflächlicher erster Begutachtung sehr sauber aus, die Folie ist einwandfrei aufgebracht und wirft keine Blasen oder Falten. Das Leitwerk kann komplett abgenommen werden, was bei der Größe durchaus von Vorteil ist…

Die Eckdaten:

  • Spannweite: 280cm
  • Länge: 214cm
  • Rumpfbreite: 25cm
  • Flächentiefe: 49cm
  • Flächendicke (Wurzel): 6cm
  • Räder: 5″
  • Abfluggewicht mit DLE-85 (laut Internet) ca 11-12kg
  • Standschubmessung DLE-85 mit 25×10 noch in der YAK-112: 17kg (und man darf dem DLE durchaus auch ein 25×10 Dreiblatt bis hin zur 28×10 zumuten)

Wenn das alles passt, gibt es in Welzheim aktuell vermutlich nur wenige Segler die damit nicht innerhalb von 60s an der Sichtgrenze sind :)

 

Weiteres in Kürze…