Jeti Assist Empfänger werden ausgeliefert

Neuigkeiten von Hacker Motors: Die Jeti Assist Empfänger sind da und werden ausgeliefert.

Für alle, welche sich für die Assist Empfänger interessieren, sollten mal einen Blick in die Anleitung werfen.

3D Printing

Da ich mich schon seit mehreren Jahren mit CNC Fräsen im Hobby Bereich beschäftige war es naheliegend auch voll in die Welt des 3D Drucks einzutauchen. Beide Maschinenkonzepte ergänzen sich wunderbar für den Modellbau und so entschied ich mich nach einiger Recherche für den Creality CR-10. Dieser bietet eine große Druckfläche von 300x300x400mm und hat eine große, wachsende Support Community. Der CR-10 basiert auf Marlin als Firmware und kann auch mit OctoPrint angesteuert werden. Bestellt habe ich dann direkt bei GearBest am 09. Oktober, geliefert wurde am 25. Oktober mit Hermes.

 

Nach einigen Tagen möchte ich nun mal ein erstes Fazit niederschreiben, sozusagen eine kleine Zusammenfassung der Informationen welche ich mir zusammen gesammelt habe. Entgegen dem Trend quälend lange Laber Videos zu erstellen versuche ich mich so kurz als möglich zufassen. Details können dann an anderer Stelle nachgelesen/-geschaut werden.

 

Aufbau und Inbetriebnahme

Los geht es natürlich mit dem Auspacken und dem mechanischen Aufbau des Druckers. Dieser ist eigentlich nicht der Rede wert und selbsterklärend: Zusammenschrauben, Kabel korrekt anschließen, Gleitlager ggf. nachjustieren, Zahnriemenspannung kontrollieren und am besten generell alle Schrauben nachziehen. Das dazu benötigte Werkzeug liegt dem CR-10 bei, von Tiny Machines 3D gibt es dazu auch ein interessantes und kurzes Video. Danach habe ich den Drucker aufgeheizt und das Druckbett ausgerichtet, siehe Bed-Levelling.

Eine kleine Rolle weißes PLA Filament liegt dem Drucker bei mit welchem ich auch meine ersten Versuche unternommen habe. Dazu habe ich mir noch zwei Rollen PLA von Janbex mit bestellt was bislang auch einen guten Eindruck hinterläßt.

Meine Eindrücke nach den ersten Probeläufen:

  • der Drucker könnte leiser sein, insbesondere der Lüfter am Hotend klingt wie ein Laubbläser
  • das Bed-Leveling ist arg fummelig da die Stellschrauben sehr klein sind
  • das Aufheizen des Druckbett dauert sehr lange
  • Out of Box druckt der CR-10 schon ganz passabel :-)

 

Slicer Software

Mit Hilfe einer Slicer Software erzeugt man aus 3D Modellen den Gcode für die Ansteuerung des Druckers. Dabei werden auch Faktoren wie die Schichtdicke, Druckgeschwindigkeit, Temperaturen usw. festgelegt. Neben der Mechanik ist der Slicer entscheidend für die Druckqualität.

Slicer gibt es mehrere, die wohl am meisten eingesetzten sind Slic3r, Cura, Craftware (alle frei verfügbar) und Simplify3D (149 USD). Ich arbeite aktuell mit Cura 3.0.3 und mit Craftware 1.14. Beide Slicer liefern mit den Standard Einstellungen schon recht gute Ergebnisse, bei Craftware habe ich lediglich die Temperaturen angepaßt: 60° Bett und 200° Hotend.

Cura hat ein paar Optionen mehr und scheint minimal besser zu drucken, Craftware finde ich von der Handhabung besser und man kann selbst Supports einziehen. Ich habe aber noch zuwenig gedruckt um hier eine finale Entscheidung treffen zu können.

 

Umbauten / Mods

Das Heizbett habe ich von unten mit 6mm Kork isoliert was die Aufheizzeit verkürzt und die Temperatur während des Druckes konstant hält. Alternativ dazu kann man auch Dämmwolle verwenden.

Folgende Teile habe ich danach ausgedruckt und montiert:

Für das Kabel am Heizbett gibt es noch diese tolle Zugentlastung welche bei mir aber schon ab Werk montiert war.

 

Lautstärke

Danach habe mich mich dem Thema Lautstärke gewidmet und habe die zwei Lüfter in der Controlbox sowie den Lüfter für die Filamentkühlung. Rückblickend würde ich nun statt der zwei 40mm Lüfter in der Box nun einen 120er oder 140er Lüfter einbauen und das Gehäuse entsprechend modifizieren. Der reine Austausch gegen hochwertigere 40mm Lüfter macht es allerdings schon deutlich leiser und angenehmer.

Die von mir verwendeten Lüfter sind:

Zusätzlich habe ich noch den Lüfter im Netzteil um 180° gedreht damit dieser Luft von außen ansaugt und diese dann durch das Gehäuse nach hinten abtransportiert wird.

 

OctoPrint

Mit OctoPrint bekommt man ein Webinterface über welches sich der Ausdruck mit einer Webcam überwachen läßt. Des weiteren kann man Druckaufträge starten und stoppen, die Temperaturen im Auge behalten und mehr. OctoPrint wird auf einen Raspberry Pi installiert. Die Installation habe ich mit Ethcher durchgeführt:

Ethcher  –> Image auswählen –> SD Karte auswählen –> Image schreiben

 

Danach sollte man einen Blick in die octopi-network.txt werfen und die WLAN Einstellungen anpassen. Die SD Karte dann in den Raspberry Pi einlegen und starten. OctoPrint sollte nun eine IP Adresse vom Router beziehen und im lokalen Netzwerk unter der Adresse https://octopi erreichbar sein (je nach Konfiguration).

Ein Gehäuse für meinen Raspberry Pi 3 B habe ich natürlich auch gleich ausgedruckt.

 

Folgende Addins verwende ich mit OctoPrint:

  • Simple Emergency Stop
  • Filament Manager
  • Cost Estimation
  • Fullscreen Webcam
  • Display Progress
  • Print History
  • Navbar Temp

 

Einstellungen optimieren

Je nachdem wie der Extruder eingestellt ist wird eine unterschiedliche Menge Filament gefördert. Dies kann man jedoch kalibrieren und im EEPROM des Druckers abspeichern. Ich habe diese Schritte mit OctoPrint ausgeführt und dort im Terminal die Gcode Anweisungen direkt eingetippt. Vom Extruder ab werden dazu 120mm am Filament markiert und dann folgende Schritte durchgeführt:

Den aktuellen Extruderwert mit M503 auslesen und notieren:

Send: M503
Recv: echo: Steps per unit:
Recv: echo:  M92 X80.00 Y80.00 Z400.00 E93.00

Anschließend mit G92 E0 den Extruder zurücksetzen und 100mm Filament (bei 1.75mm Filament) mit dem Befehl G1 E100 F90 ausgeben. Nun kann die real ausgegebene Filamentmenge gemessen werden, in meinem Fall wurden nur 94 statt der geforderten 100mm ausgegeben.

Den neuen Wert errechnet man mit der Formel Alte Steps * 100 / extrudierte Menge, in meinem Fall also 93 * 100 / 95 = 97,8947

Mit dem Befehl M92 E97.89 habe ich den, für meinen Drucker passenden Wert, gesetzt und mit M500 ins EEPROM geschrieben. Bei einem zweiten Durchlauf wurden dann exakt 100mm Filament extrudiert.

 

Die Marlin Firmware unterstützt außerdem ein PID Autotuning welches ich im Anschluß mit dem Drucker auf Zimmertemperatur durchgeführt habe. Dabei wird zuerst das Hotend 10x auf 210° mit dem Befehl M303 S10 C10 aufgeheizt. Anschließend wird das Heizbett mit dem Befehl M303 E-1 C3 S70 dreimal auf 70° aufgeheizt. Im Terminal muss man dabei jedes mal warten, bis das PID Autotune angeschlossen wurde. Danach wieder alles mit M500 speichern.

 

Nächste Schritte

Wirklich fertig ist so ein Projekt ja nie. Als nächste Erweiterung wird eine von OctoPrint schaltbare Steckdose für den Drucker sein. Ob ich das via Ethernet, DECT (Fritzbox) oder 433 MHz mache wird sich noch zeigen. Außerdem werde ich dem CR-10 noch einen Bootloader und eine neuere Firmware verpassen um u.a. das Marlin Baby Steps Feature (Z-Achenverstellung während des Drucks) nutzen zu können.

Bei der Druckunterlage werde ich auch noch das eine oder andere Experiment wagen. Aktuell drucke ist das meiste auf Klebeband. Rein auf Glas haftet nicht*, das Glas vorher mit Klebestift einreiben funktioniert super ist aber irgendwie auch eine Sauerei. Das beiliegende Klebeband kann man fast nicht verwenden, da ist die Haftung so gut dass man danach den CR-10 an dem Druckteil aufhängen kann. Bewährt hat sich bislang das ScotchBlue Tape Klebeband. Was gut funktionieren soll ist eine FR4 Glasfaserplatte. Ich habe für einen Test schon eine 1mm Platte zugeschnitten hatte aber noch keine Lust das Druckbett neu zu justieren.

* Edit: PLA auf Glas geht doch, das Zaubermittel ist hier wohl Spritus/Alkohol um das Glas vor dem Druck ordentlich zu entfetten.

 

Zum Bed-Leveling werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal etwas schreiben, für den Moment sollte diese Informationssammlung erstmal ausreichen. Frohes drucken!

KANTE eco am Ipf

Endlich hatte mal jemand eine Kamera dabei (Danke Phil), leider gaben die Bedingungen aber nicht arg viel her…

Dennoch, ein kleines KANTE Video:

Valenta Salto

Seit dem Monte Lema geisterte mir der Valenta Salto im Kopf herum (Hallo Peter….), wirklich gesucht hatte ich aber nicht. Als mir dann einer in GFK mit D-Box günstig angeboten wurde, konnte ich nicht Nein sagen und habe dafür die Hornet verkauft. Am Samstag war daher Einfliegen angesagt:

Ausgerüstet ist der Salto mit Futaba S3150, Hitec HS125 und Volz Servos. Ich habe noch eine Jeti MaxBEC Weiche, eine Schleppkupplung und zuwei LiFe Akkupacks beigesteuert.

Mit einem Schwerpunkt bei 86mm fliegt sich der Salto recht zahm und hat schön Durchzug im Akro. Durch das gesteckte V-Leitwerk ist auch das Packmass recht angenehm und ideal für den Hang. Das Abfluggewicht beträgt 5,8kg.

REX Assist Neuigkeiten

Tero von RC-Thoughts hat einige REX Assist Fakten aus der Anleitung zusammengeschrieben. Alles in allem schaut es so aus, als würden die Kreisel-Empfänger von Jeti bald auf den Markt kommen.

Funktionen der REX Assist Empfänger:

  • Bis zu 16 stabilisierte Kanäle
  • Multicopter von Tri- bis Octocopter möglich
  • 3 Flugmodi mit der Möglichkeit die Flughöhe und/oder die Fluglage zu stabilisieren
  • Möglichkeit der Feineinstellung während dem Flug über einen freien Kanal
  • 3-Achs Gyro mit Beschleunigungsensor und barometrischem Drucksensor
  • Unterstützung für Ultraschall Sensoren, WS2812 LED Streifen und Kamera Gimbals
  • Intelligenter Failsafe Modus
  • Vibrationsanalyse
  • Volle Telemetrieunterstützung
  • PC Konfigurations Software

 

Die Servo Output Pins können wie folgt konfiguriert werden:

  • Servoausgang
  • Digital Input
  • Digital Output
  • Motor 1-8
  • Kamera Gimbal (Roll, Pitch, Yaw)
  • PPM Positiv Output
  • PPM Negativ Output
  • PPM Input
  • Jetibox/Sensor EX
  • EX Bus
  • Serial UDI 12/16
  • LED Strip

 

Geplant sind die Empäfnger REX 6A, REX 7A, REX 10A und REX 12A.

Große Zinne + Hexenstein

Ende August konnte ich ein langjähiges Ziel von meiner Liste streichen: Die Große Zinne in den Dolomiten.

Diese haben wir in etwas über zwei Stunden über den Normalweg (450 Höhenmeter, 3+) erklettert. Nach kurzer Gipfelrast bei toller Aussicht brauchten wir 3 Stunden runter da vor uns zwei langsamere Seilschaften waren und wir bei den Abseilstellen immer wieder warten mussten.

Nach einer Pizza im Tal beschlossen wir, es war eine Regenfront unterwegs, gleich noch an den Falzarego Pass zum klettern zu fahren. Dort erklimmten wir Abends noch die 8 Seillängen der Hexenstein Südostkante  (210 Höhenmeter, 4+).

Die wenigen Fotos habe ich mal als Diashow zusammenengefasst:

Am Folgetag haben wir dann noch im Regen die Cinque Torri umrundet und haben die Heimfahrt angetreten.

 

Eine Traumtour… Die Dolomiten sind einfach die wildesten und schönsten Berge in den Alpen. Wir kommen wieder!

Erstflug Bully der Schlepper

Schleppmaschinen kann es ja nie genug geben und so entstand ein Vater & Sohn Projekt: Ein Bully von Modellbau Vogt mit 2,6m Spannweite, ca. 13 kg nass und einem DLE-85. Damit sollte sich so ziemlich alles schleppen lassen.

Das Modell haben wir weit vorgefertigt von Alex übernommen. Den Motor dürften einige hier noch kennen, dieser war schon in zwei anderen Modellen und hat so nun den Weg zurück gefunden.

Heute Vormittag war dann Erstflug bei widrigen Bedingungen: Die Wolkendecke hing anfangs bei unter 100m, also nutzen wir die Zeit für Einstellarbeiten am Motor und an der Senderprogrammierung. Gegen 11 Uhr hebte sich dann der Nebel auf ca. 150m und wir machten die ersten Flüge mit dem Bully. Für ein wirkliches Fazit ist es wohl noch zu früh man kann aber zumindest schonmal sagen, dass der Bully ordentlich langsam geflogen werden kann.

Vielen Dank an Alex für die Unterstützung, so ein Beziner ist halt doch was anderes als ein Segler… ;-)

Dreiländerspitze

Kurzentschlossen nutzen wir am 12. August das Wetterfenster und machten uns auf den Weg ins Silvretta wo der Piz Buin (3312m) lockte.

Das Auto stellten wir auf der Bielerhöhe ab und wanderten die 400 Höhenmeter in ca. 2,5 Stunden zur Wiesbadener Hütte hinauf. Dabei wurde es bereits immer winterlicher, ein kleiner Schneemann erwartete uns schlussendlich auf der Terrase der DAV Hütte.

Am nächsten Morgen beobachteten wir die mindestens 20 Seilschaften, welche sich alle zum Buin aufmachten und beschlossen stattdessen die Dreiländerspitze (3197m) anzugehen. Auf diesem Gipfel treffen die Bundesländer bzw. die Kantone Vorarlberg, Tirol und Graubünden zusammen.

Nach einer guten Stunde Anstieg über Geröll erreichten wir den Gletscher wo wir Steigeisen und Seil auspackten. Zwar ist dieser relativ Spaltenfrei aber durch die Schneeauflage waren diese so gut wie nicht zusehen. Spätestens ab der Ochsenscharte kommt man um das Seil nicht herum, dort gilt es einige tiefe Längsspalten zu passieren.

Der Kletterschwierigkeit überstiegt nie den II. Grad im Aufstieg, durch die Eis- und Schneeauflage hatten wir dann aber doch einige Passagen gesichert. Der Gipfelaufschwung ist schön exponiert und toll zu klettern, unterschätzen sollte man es aber nicht wenn es feucht ist. Im Abstieg konnten wir weite Stellen abseilen und waren dann am frühen Nachmittag wieder auf der Hütte.

Den Folgetag verbrachten wir dann noch mit Felsklettern im Klettergarten bevor wir dann auf Nachmittag heim fuhren.

Weitere Fotos gibt es im Fotoalbum.

KANTE Ultra Light

Auf der Segelflugmesse durfte ich beim Sansibear einen der ersten UL-Flächensätze für die KANTE in Empfang nehmen. Diese habe ich mit KST X08 Servos ausgestattet und den Kabelbaum passend zum vorhandenen Rumpf aufgebaut. Das Dekor ist ein Entwurf von mir, die finale Gestaltung hat der fliegende Bär noch nicht verraten. Die Markteinführung dürfte aber in Kürze erfolgen… :)

Durch die UL Flächen reduziert sich das Abfluggewicht von 1,82kg auf 1,3kg und somit einer Flächenbelastung von unter 30g/dm². Für die Serienversion ist auch ein leichteres Höhenleitwerk geplant, damit sollte sich dann die Flächenbelastung vollens in Richtung F3J’ler verschieben lassen.

Am Osthang konnte die UL KANTE dann auch gleich zeigen, was in ihr steckt. Bei quasi Nullaufwind konnte ich mich gut halten und die anderen überfliegen. Ist die reguläre Kante beim kurbeln schon sehr gutmütig überzeugt die UL Version hier, ein Abreissen ist nur mit viel Gewalt zu erzwingen. In der Thermik kann man sehr eng kreisen, den Höhenruderknüppel bis an den Bauch durchgezogen. Heute war ich meistens sehr stark verwölbt (WK ca. 5mm, QR im Strak) unterwegs leider waren die Bedingungen für große Experimente leider zu schwach, diese reiche ich noch nach.

Ebenfalls fertig ist das KANTE-Case, mein schicker Transportkoffer für die Karre. Quasi das Rundumsorglos-immerdabei Hangkantenpolitur Paket… :-)

Update für die DC-24 auf Version 2.24

Bei dem DC-24 Sender gibt es einen Fehler, bei dem es unter bestimmten Umständen zu einem Problem auf dem interen Datenbus kommen kann wenn die DC-24 im Zwei-Wege-HF Modus mit 24 Kanälen und vielen Telemetriewerten verwendet wird.

Dies wurde von Jeti erkannt und mit der Version 2.24, welche nur für die DC-24 bereit steht, behoben.

DC-24 Besitzer sollten also das Update 2.24 zeitnah einspielen.

http://www.jetimodel.com/en/Downloads/DC-DS-Firmware-Update-Version-4-23-and-4-24/