Telemetrie

Sprachausgabe – Einzelsprachansagen (ab Firmware 4)

Mit Version 4 wurden Einzelsprachansagen eingeführt wo mit sich einzelne Sensorwerte noch einfacher ansagen lassen. Die Einzelansagen tauchen nach dem Update im Menü „Sprachausgabe“ auf. Dort kann man dann mit dem + Symbol alle gewünschten Sprachausgaben hinzufügen: Aktivierungs Schalter auswählen, Sensort auswählen und mit Ok bestätigen.

Sprachausgabe02    Sprachausgabe03
 

Sprachausgabe

Die Einstellungen zur Sprachausgabe findet ihr im Menü Stoppuhren/Sensoren. Hier werden zwei Möglichkeiten angeboten, eine zeitgesteuerte Ansage oder per manuelle Auslösung. Im folgenden Screenshot löst der Schalter Sc ein Schleife aus, in welcher die Sensorwerte alle 5 Sekunden wiederholt werden. Schalter Sg hingegen gibt die ausgewählten Werte nur einmalig aus. Die entsprechenden Werte wählt man im Untermenü „Sensoren und Einstellungen“ aus.

Sprachausgabe_1      Sprachausgabe_2
Mit dem ersten Haken definieren wir die Werte, welche automatisch alle 5 Sekunden ausgegeben werden sollen (Wdh.) und mit dem zweiten Haken die Werte, welche über den Schalter einmalig angesagt werden sollen (Trigger). Mit der Wichtigkeit (Niedrig – Mittel – Hoch) kann eine Reihenfolge definiert werden, sollten mehrere Werte ausgegeben werden. In diesem Beispiel wird Schalter Sg die Werte „Temperatur, relative Höhe, absolute Höhe“ ausgeben.

Will man nun verschiedene Werte über verschiedene Schalter ausgeben, gibt es folgenden Trick. Als Beispiel möchte ich mit mit dem Schalter Sc immer die relative Höhe und mit dem Schalter Sd die aktuelle Temperatur ansagen lassen. Dazu wechseln wir in das Menü „Alarme“ und definieren zwei Alarme. (Der Alarm „RX-Spannung“ ist schon vorgegeben)

Sprachausgabe Alarme 1
Beide Alarme sind ähnlich konfiguriert, das Prinzip erläutere ich anhand des Temperatur Alarmes:

Zuerst wählt man den entsprechenden Sensor aus (Temp.) und setzt diesen auf aktiv. Damit der Alarm kontinuierlich ausgegeben wird muss man nun unter Zustand einen Wert definieren, welcher immer unter/-überschritten wird. Bei der Temperatur zum Beispiel größer als -20° (wer im tiefsten Winter fliegen will darf hier auch gern -50° einstellen). Damit uns der Sender nicht fortwährend vollblabbert weisen wir dem ganzen einen Aktivierungsschalter zu (Sd), stellen das ganze auf automatisches Wiederholen und auf Sprachausgabe. Fertig.

Sprachausgabe Alarme 2      Sprachausgabe Alarme 3
Wird nun der Aktivierungsschalter betätigt erfolgt unmittelbar der Sensorwert als Sprachausgabe.

 

Sprachausgabe über einen Telemetriegeber (Tx Firmware ab 3.00)

Ab Firmware 3.00 können Telemetriewerte auch als Geber verwendert werden. Damit kann man zum Beispiel sich einen Alarm generieren, wenn ein Telemetriewert eine gewisse Schwelle überschreitet. Mein aktuelles Beispiel mächte ich hier exemplarisch aufführen:

Warung wenn der Motorstrom 50 Ampere für mehr als 15 Sekunden überschreitet.

Im Menü „Erweitere Einstellungen“ gibt es ab Firmware 3.00 die Funktion „Telemetriegeber“ wo wir einen neuen Geber MX1 anlegen. Ich habe diesen „MotorMax A“ genannt:

Telemetriegeber_2     Telemetriegeber_3
Dem Geber habe ich den Stromsensor zugewiesen sowie den Zustand X größer 50 A.

Im Anschluß wird im Menü „Sprachausgabe/Ereignis“ (auch unter „Erweitere Einstellungen“) folgendes Sprachausgabe angelegt:

Telemetriegeber_4
Aktivierung durch den Schalter „MX1“ (also den oben konfigurierten Telemetrieschalter), mit einer Verzögerung von 15 Sekunden. Dann wird die Audiodatei HOHERSTR.WAV angespielt.

 

Vario Einstellungen

Vorweg möchte ich euch die Variokunde von ws-tech ans Herz legen. Da wird vieles sehr anschaulich erklärt.

Im Vario Menü des Jeti Senders kann man mehrere Einstellungen vornehmen. Neben dem An/Aus Schalter (Switch) und dem entsprechenden EX-Parameter (Vario m/s) kann die Totzone und die Weite eingestellt werden. Die Totzone bezeichnet den Bereich in welchem das Vario stumm bleibt. Damit kann das Eigensinken des Modells ausgeglichen werden. Mit der Weite wird der Bereich bezeichnet, in welchem sich der Steig-/Sinkton bis zur maximalen Tonhöhe/-tiefe verändert. Wird zum Beispiel der Wert 4m/s eingestellt wird im Bereich über 4m/s der Varioton nicht weiter ansteigen. Je enger die Weite eingestellt wird, um so empfindlicher/feiner wird der Varioton.

Vario Einstellung ohne Nullschieberausgleich

vario1
In diesem Beispiel wird nun ein konstanter Varioton innnerhalb des Nullschieberbereiches ausgegeben, welcher dann sofort bei Überschreiten des Eigensinkens (von 0,5m/s) in einen getakteten Steigton übergeht.

Vario Einstellung mit Nullschieberausgleich

vario2
In diesem Beispiel wird mit der Totzone das Eigensinken des Modelles ausgeblendet, d.h. in der Nullschieberphase wird kein Varioton ausgegeben. Über die Totzone kann auch der komplette Sinkton ausgeblendet werden. Nachteil der Nullschieberausblendung ist, dass leichte Aufwindfelder die durchflogen werden nicht mehr erkannt werden.

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