Bereits am Donnerstag ging es an einen für mich bis dato unbeflogenen Hang bei schönem Wind aus westlicher Richtung. Neben dem Longshot wurde ausgiebig mit dem Shadow geflogen aber es war leider oft nicht viel zu holen. Dennoch, schöner Hang – ich komme wieder…

Am verregneten Freitag baute ich dann u.a. den Hacker Vagabond (später mehr dazu) zusammen den ich dann gegen Abend bei Nordost Wind den Altersberg mehrfach erfolglos runtergeworfen hatte. Etwas später gesellte sich dann ein Modellflieger dazu der dank Elektro etwas weiträumiger flog. Also ging es kurz heim, den Shadow holen und so folgten zwei recht ausgeprägte Flüge am Hausberg was wegen der Nordost Lage leider eher selten ist.

Da der Wind am Samstag voll auf West drehte ging es natürlich an den Ipf. Leider war der Berg nicht wie erwartet leer sondern gut mit anderen Modellfliegern befüllt, ein paar tolle Flüge mit dem Pitbull F3F konnte ich dennoch fliegen. Langsam lernen wir uns kennen, die Einstellwerte passen so langsam aber nach ca. 100m senkrechtem Abstieg hat die Kiste doch noch eine ganz leichte Abfangtendenz… ;) Aktuell fliege ich den Schwerpunkt bei 99m, ich denke dass ich ihn noch auf 100 zurück nehme.

Der Sonntag startete durchwachsen so dass ich erst gegen 16:30 an den Ipf bin. Überraschenderweise war wenig los und es ging stabil aber auch nicht besonders hoch. Nach einigen kleineren Änderungen am Pitbull wurde dieser mehrfach rumgelassen jedoch gab es an der Kante nicht viel Druck. Gegen Abend wurde es dann wie gewohnt ruhiger, Martin und ich hab dann noch eine Stunde lang versucht, die 200m Marke zu durchbrechen. Der Duo Discus konnte gut mit halten aber letztlich ging die Höchstmarke an mich mit dem Shadow, 192m über Start. Damit hat dann doch der Ipf gewonnen aber wir geben nicht auf… ;-)

Das Videomaterial muss ich noch sichten, viel ist es aber nicht geworden…

Schöne Grüße an alle Beteiligten vom Ws, Altersberg und dem Ipf. Wir sehen uns… :-)

Bei kräftigem Westwind (und 7°… brrrr) hatte der Micro heute seine Hangtaufe. Pfeift schön, fetzt ordentlich ums Eck. Dank Seitenruder kann man auch ein paar Kleinigkeiten mehr anstellen als wie mit dem Tigra. :-)

So wir sind nun wieder zuhause, Zeit für ein kleines Fazit:

Der Donnerstag war leider thermisch etwas schwächer als erwartet, dafür war endlich wieder T-Shirt Wetter auf 2200m angesagt. So verbrachten wir den Nachmittag auf der Westseite mit F3J fliegen. Teilweise ging es ordentlich hoch es gab aber auch ganz gemeine Abwinde. Pünkltich zum Abend drehte der Wind auf Föhn was ich dann für die ersten Dynamic Soaring Versuche mit dem Tigra genutzt habe (leider zuwenig Hang… Funktioniert aber in der Theorie). Auf der Ostseite versuchten wir dann mit den Schnuppermodellen noch unter Glück, das war zu dem Zeitpunkt jedoch erfolglos.

Am Freitag war der Föhn wieder da. Leider jedoch stärker als erhofft weshalb wir einen zweiten Tag im Chalet verbrachten, bei ca. 100 km/h Wind (soviel war auf dem Simplon Pass gemeldet) hätte das Fliegen nicht mehr viel Sinn gemacht. Anstatt die Modelle mit Gewalt zu schrotten zogen wir es dann doch vor, nix zu tun.

 

Alles in allem war dieses Jahr das schlechteste vom Wetter her. Beklagen möchten wir uns dennoch nicht, so hatte jeder von uns schöne Flüge. Stefan flog den Erwin, Cluster und Nano Floh, ich den Erwin, Shadow, Tigra und die EPO Swift – wenn der Absturz wegen abgerissener HLW-Anlenkung als Flug gewertet werden kann (Video folgt)… ;-)

 


Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de
 

Rückwirkend für alle HKP-Urlaube wurde dann noch das MODELL DES URLAUBS gewählt:

  • 2009 Reiteralm: LongShot (weil ein F3K am Hang einfach super ist)
  • 2010 Reiteralm: Cloud Surfer (wir hatten viel Spaß mit dem EPO Brett)
  • 2010 Gebidempass: Cluster (danach haben alle auch ein F3J Modell gekauft)
  • 2011 Moosberg: Alle F3J-Modelle
  • 2011 Gebidempass: Erwin XL und Pace Desire (endlich mal richtig bolzen)
  • 2012 Sassella: Fun Cub (unglaublich wieviel Spaß man damit am Hang hat)
  • 2013 Gebidempass: Vortex Mach 1 (für den ganzen Aufwand ;)

Die Wahl 2014 war einfach und eindeutig: Der Arthobby Tigra! Die Kiste überrascht einfach immer wieder… Egal ob bei absoluter Flaute oder bei 45km/h Gegenwind. Der Tigra fliegt sauber und effzizient, mal langsam (floaten), mal schnell (Dynamic Soaring).

Neben dem kleinen Tigra gibt es nun seit heute Abend noch eine Ripo ASW27 in klassischer Sandwich Bauweise in Wolfgangs Hangar. Genau ausgemessen haben wir die Kiste noch nicht, die Eckdaten dürften jedoch vertraut vorkommen: ca. 4,3 m Spannweite und 6-7 kg Abfluggewicht. Sobald der passende Empfänger da ist kann es auch schon losgehen, das Modell ist soweit flugfertig.

Was passiert wenn ich auf der Messe Sinsheim etwas warten muss und der Arthobby Stand in Sichtweite ist? Ich hab seit Freitag nun auch endlich einen Tigra 1.4. Um das Modell schleiche ich nun schon seit langem rum, nach mehrfachem Anschauen konnte ich mich dann doch nicht beherrschen.

Mit den ersten paar Bauschritten habe ich schon begonnen:

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de
Das ganze läuft nebenher, d.h. wann das Ding fertig ist kann ich noch nicht sagen – eilt ja alles nicht… :-)