Letzten Samstag hat Wolfgang sein Winterprojekt, eine Lo 100 in die Luft gebracht.
Wie immer zuverlässig von Alex geschleppt, verlief der Erstflug dann auch wie nicht anders zu erwarten störungsfrei und wurde lediglich durch eine etwas zu kurz geratene Landung getrübt.

Es ist aber alles heil geblieben und die Lo durfte noch zwei weitere male in die Luft, wobei die Landungen dann auch besser wurden.

Vielen Dank an Alex und den MBF Aufwind, auf deren Flugplatz das Ganze stattgefunden hat.

Weitere Bilder finden sich auf http://inner-vortex.de/ im Album MBF Aufwind 90.

Den ersten MBC F-Schlepp 2017 hatte ich ja schon mit Sven und Manuels EPO Swift vollzogen, als Manuel meinte unbedingt mal wieder irgendwo im Ausland sein zu müssen ;-)

Den ersten F-Schlepp Donnerstag dieses Jahres und das zudem noch bei richtig tollem, wenn auch thermikfreiem, Wetter hatten wir jetzt am 16.03.2017.

Manuels JetiTrainer hat alle anwesenden Teilnehmer wie immer zuverlässig nach oben gebracht.
Zum Schluss, die Segler hatten alle schon die Flucht ergriffen, musste das Fahrwerk allerdings Bekanntschaft mit dem angrenzenden Acker schließen und ist vor lauter Schreck nach hinten umgeklappt.

Keine große Sache, aber an fliegen, oder vielmehr landen war dann leider nicht mehr zu denken.

Jpeg

Jpeg

Von meiner Seite aus war es ja reichlich ruhig im letzten Jahr, das lag zum Teil an viel Arbeit und zum anderen daran, dass ich jede freie Minute zum fliegen genutzt habe.

 

Ich gelobe hiermit erneut Besserung :D

 

 

 

 

 

Letztes Jahr nicht verbloggt wurden meinerseits:

Precision Aerobatics Katana MX

RC Factory EPP Sbach 1,2m (nach gut 2-300 Flügen wieder verkauft und ersetzt durch)

Precision Aerobatics Addiction X (auch schon über 50 Flüge)

Wenn ich mir die Zyklen auf meinen letztes Jahr frisch für die KMX gekauften Akkus so ankucke (und einen ganz schwung „ungetaner dinge entladen“ und „zwei akkus auf einmal benutzt“ abziehe), komme ich auf locker 450 Flüge / >50h Flugzeit. Schleppflugzeit, Segeln und ähnliches nicht eingerechnet. :D

Im Zuge der neu entdeckten Faszination für Motorkunstflug und 3D konnte ich ja auch nicht anders, als mir, quasi zum Geburtstag, eine etwas größere Maschine zu gönnen. Man wird ja auch nicht in Ruhe gelassen damit, ständig fliegt einem jemand vor der Nase rum mit so nem Ding.

Nach reichlicher Recherche und Suche, ging dann alles doch schneller als gedacht: Eine 2,29m Aeroplus RC Sbach 60cc stand in der Nähe von Würzburg, nie geflogen, Motor und Dämpfer fertig eingebaut. Als der Preis dann auch noch in Ordnung war, habe ich kurzerhand zugeschlagen.

Heute habe ich das kurze Vormittagshoch dann zum Erstflug genutzt. Der verlief wie zu erwarten unspektakulär, sowas fliegt nunmal wie ein großer Shocky mit ein klein wenig mehr Durchzug :D

Austattung:

Motor – DLE60 Boxer

Dämpfer – Pefa

Prop – Engel Super Silence 24×10

Servos – SV1270TG (HV Servo, 350Ncm bei 7,4V)

Jeti CentralBox 200 mit 2xRSAT

Kleinigkeiten müssen noch eingestellt werden, der Schwerpunkt dürfte noch etwas nach vorne, da dieser ja durch den sich entleerenden Tank während des Fluges nach hinten wandert. Aber sonst bin ich sehr zufrieden. Für’s Erste waren keine fiesen Eigenschaften feststellbar, ausser daß die Kiste ohne Gegenwind recht lange braucht bis sie mal etwas langsamer wird. Im Messerflug taucht die Sbach ein ganz klein wenig (1-3% Beimischung SR->HR vielleicht) nach unten ab, ansonsten würde ich dem Kasten recht neutrale Flugeigenschaften attestieren. Das Einrasten in Vier Zeiten Figuren ist schell und sauber. Mit vollem Querruder Ausschlag ist eine Rolle in normaler Fluggeschwindigkeit Blitzschnell und sauber axial erledigt :)

Bin vorerst zufrieden, nun kann ich die restlichen Kleinarbeiten erledigen und im Laufe des nächstens Jahres die Flugeigenschaften weitegehend ausloten. :D

Nachtrag: Das Abfluggewicht, trocken, mit Akkus liegt bei 8,7kg.

Am vergangenen Wochenende war es soweit:
Manuels 5,71m DG1000 von Modellbau Schueler war fertiggestellt und wir haben die Abholung und einen Ausflug zum Seglertreffen Hirzenhain kombiniert.
Die Veranstaltung findet nicht nur auf dem Gelände der manntragenden Segelflieger Hirzenhain statt, vielmehr ist der Modellflug fester Bestandteil der Segelflieger Hirzenhain: der Platz wird von Modellfliegern und den Manntragenden gemeinsam genutzt.

Jedenfalls trafen wir uns hier mit Reinhard Schüler um die DG1000 in Empfang zu nehmen.

Desweiteren hatte ich vorher Kontakt zu Mario Hermani von MH-Flugmodellbau aufgenommen und ein Treffen vereinbart um mir seinen 3,6m Swiss Trainer anzusehen.

Leider blieb ein Vorführflug aus, da die Zündung nicht mitspielen wollte. Besitzer des fraglichen Modells bescheinigten aber alle mit leuchtenden Augen phänomenale Flugeigenschaften.
Nach freundlicher Beratung, dem aufzeigen der Bausatzvarianten und geduldiger Beantwortung all meiner Fragen, habe ich mich dazu durchgerungen diesen Flieger als nächste Schleppmaschine aufzubauen. Wenn alles gut geht sollte die Kiste gegen Mitte-Ende der Saison 2016 in den Startlöchern stehen.

Weitere Infos zu den Modellen und der Veranstaltung finden sich auf der jeweiligen Homepage:

http://sfc-hihai.de/modellflug-seite/

http://www.modellbau-schueler.de/

http://www.mh-flugmodellbau.de/

Da die Größe des Swiss Trainers auf den Bildern nicht so recht erkennbar ist, verlinke ich auch noch direkt auf die Über Mich Seite von MH Flugmodellbau :)

http://www.mh-flugmodellbau.de/?page_id=24

Ich habe die freien Tage dazu genutzt mir einen zweiten Hallenflieger zu basteln und da es heute windstill war, musste ich das Gerät natürlich auch gleich testen… Wer meint, das bisschen Schnee im Garten (ca. 30cm) hält mich vom fliegen ab, der kennt mich schlecht :)

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Gebaut habe ich nach Plan einen Smove F3P Doppeldecker, der auch als Bausatz bei www.slowflyworld.de erhältlich ist.

Abfluggewicht mit  2s300mAh: 167g
Bislang kann ich zu den Flugeigenschaften nur so viel sagen:
Der Schwerpunkt war zuerst viel zu weit hinten, was den Flieger aber nicht weiter juckt, die Fuhre lässt halt gewaltig das Heck hängen, fliegt aber dennoch.

Ohne Seitenruder geht gar nichts. Dreht man den Smove in Schräglage fliegt er kerzengerade weiter.

Und schlussendlich: Etwas dass so langsam fliegen kann hab ich nur selten gesehen. Das abheben im Schnee erfolgt gefühlt noch unter Schrittgeschwindigkeit.
Wie präzise der Smove sich steuern lässt wird dann die Halle zeigen ☺

In einem meiner letzten Beiträge („Kleiner Rundumschlag“) hatte ich ja bereits erwähnt, daß ich mir zum Geburtstag eine Vampire von Jesina in der F3F Doppelcarbon Version gönnen werde. Am 24.11.2014 war es dann soweit und ich konnte die Kiste bei Schempp Hirth in Kirchheim in Empfang nehmen (seither kann ich auch endlich behaupten: „Ich war neulich bei Schempp Hirth und hab ein Flugzeug geholt“ *g*).

Über die Bauqualität will ich mich hier gar nicht weiter auslassen, die gehört mit zum besten was ich bisher gesehen habe.

Nach kleinen Rückschlägen in meinem Zeitplan, auch bekannt als „Arbeit“, habe ich es gestern geschafft das Dingen vollends fertig zu machen. Wirklich viel war ja eigentlich nicht zu tun, da ja selbst die Kabelstränge samt Steckern fertig im Modell montiert waren.

Eine gewisse Erfahrung im Aufbau von Schalenmodellen schadet hier aber in keinem Fall, die Anlenkungen, die komplett im Flügel verschwinden, erfordern wirklich Aufmerksamkeit. Kleinste Abweichungen resultieren hier direkt in unterschiedlichen Ruderausschlägen.

Nach drei Wurfversuchen auf dem Flugplatz in Kottspiel, bei der die Vampire trotz beträchtlichem Gegenwind locker lässig die komplette Flugplatzlänge abflog, sah ich mich direkt genötigt das Butterfly zu testen, da ich nicht in den klatschnasen, frisch gepflügten Acker landen und schon gar nicht das Modell aus Selbigem bergen wollte.

Butterfly wirkt wie zu erwarten brachial bei dem Flieger (der berühmte Ankerwurf), die Höhenruderkompensation habe ich dann direkt noch etwas nachgestellt und mittags ging es dann aufgrund der guten Wetterlage direkt auf den Ipf…

Der Erstflug verlief dann auch ohne weitere Überraschungen, so wenig Knieschlottern hatte ich noch nie. Die Wenden habe ich noch nicht so ganz raus, aber wie im Video ein paar mal zu sehen ist es wirklich möglich die Kiste binnen kürzester Zeit und quasi ohne Geschwindigkeitsverlust um 180° zu wenden. Aber da habe ich noch Einstellungsbedarf, allen voran SnapFlap und die Differenzierung muss ich auch noch etwas anpassen.