Urlaub in bewegten Bildern…

Eine erste Fassung des Urlaubsvideos ist fertig. Eine HD Fassung mit kleinen Verbesserungen folgt dieser Tage.

Wem die Musik nicht passt, möge den Ton abschalten und die Hälfte der Wirkung versäumen. Ich habe mich bei der Auswahl, für meine Verhältnisse, aber noch sehr zurückgehalten :)

Schade

Tja Schade auch… Die Klettertour zur Lachenspitze am Wochenende fällt wohl ins Wasser (sprichwörtlich) und vom Markus kam auch schon ein leises ’sorry wird sich wohl verspäten‘, d.h. dem ErwinXL sein bleicher Bruder wird wohl nicht bis zum Gebidempass fertig sein. Wäre ja alles auch zu schön gewesen (egal, nächstes Wochenende geht es zur Benediktenwand und auf den Pass nehme ich halt das kleine Schwarze mit)…. Zum Glück ist Man(n) ja ausgerüstet.

Erwins Ipf Taufe

Am Sonntag war  es endlich soweit, Wind und Wetter passte weshalb es uns auf den Ipf zug. Stefan wollte endlich den Erwin XL oben von der Kante stoßen und alle Vorzeichen passten dass dies klappen würde. Kaum allein (!) oben angekommen fing es leicht mit regnen an was aber nach wenigen Minuten aufhörte. Beim zusammenbau stellte Stefan dann fest, dass ein Servokabel abgebrochen war – *zonk* das war es dann.

Ich flog zwischenzeitlich eine wunderbare Runde mit der Pace, ging ganz ordentlich so dass sich noch weitere Piloten zu uns gesellten. Stefan konnte dann mit Fritz kurz mitgehen um das Kabel nachzulöten wodurch der Erwin dann doch noch flügge wurde. Was soll ich sagen? Das Teil fliegt. Mehr kann da sicher Stefan direkt schreiben…

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de

Pleiten, Pech und Pannen

So langsam glaube ich an eine Pechsträhne. Vorletztes Wochenende habe ich ja einen Flugakku mitsamt meiner Bf109 total verbogen, am Vortag hatte ich einen anderen LiPo kurzgeschlossen (ist mir noch nie passiert *lach*) und beim Pace flitschen ist (mal wieder) das Seil gerissen.

Gestern waren wir auf dem Ipf. Statt dem gemeldeten gemütlichen Wind blaste uns der Westwind kräftig um die Ohren, in den letzten drei Jahren war es an keinem Tag (wo wir oben waren) so bockig wie gestern. Getragen hat es ab 20-30 Meter vor der Kante, dahinter waren nur noch Wirbel. Wenn man den Start überlebt hat (daran sind einige fast gescheitert) trug es aber weitflächig auf knapp 150 Meter Überhöhung. Anfänglich waren wir (Wolfgang und ich) nur zu Zweit, zu Ende waren wir dann 6 Piloten. Von unserer Seite flogen Spider, Pace und Shadow welchen ich bei seiner Landung auch ziemlich beleidigt habe was nun auch wieder den Kreis zu dieser Pechsträhne schließt. Gonzo (also der Shadow) durfte das erste mal mit 700 g Ballast in die Luft wodurch er sehr stabil flog (wirklich schnell wird er ohnehin nicht), hat trotz Böhen richtig Spaß gemacht. Nach einer für die Verhältnisse saubere Landung (*wackel, schüttel, holper, schieb*) stellte sich heraus, daß die angedachte Ballastbefestigung nicht funktioniert. Die Spannfeder ist etwas zu weich wodurch der Ballast etwas wackeln kann. Was am Boden noch super stabil aussah schob nun bei der Landung nach vorn, nahm das Rumpfbrett mit und drückte die Seitenwand nach außen. Zur Reparatur mache ich nach China einen eigenen Beitrag – geklebt ist der Rumpf schon wieder.

Um das ganze dann voll „erfolgreich“ abzurunden: Als ich heimkam war meine bestellte PCIe WLAN Karte für den PC da. Da ich keine Kabel verlegen will und mir das Powerline Gedöhns auf die Nerven geht dachte ich, dass sei die beste Option (davor hatte ich einen USB WLAN Stick, der ist nur gern mal ausgestiegen). Also PC auf, Karte rein, PC zu und *zack* PC im Arsch. Fährt nicht mehr hoch, kein Pieps, kein Bild, einfach nix. Auch darum werde ich mich nach China kümmern müssen – schaut ganz danach aus wie wenn das Mainboard oder die Grafikkarte über den Jordan gewandert wäre…

Ich bin dann mal weg. Ein Glück dass ICH nicht den A320 nach Shanghai fliegen muss. Im Moment würde ich mich nicht darauf verlassen dass das klappt… ;-)

April April

Endlich schönes Wetter, nur die Windrichtung und alles wollten nicht so recht passen, somit wurde beschlossen den Sonntag in Welzheim auf dem Modellflugplatz zu vebringen, und da gibt es ja auch durchaus schlechtere Möglichkeiten seinen Sonntag zu vertrödeln.

Es war ein wunderschöner Tag begleitet von dem einen oder anderen Unfall und ähnlichen Ereignissen.

Die markanten Eckpunkte des Tages in tabellarischer Form

  • Totalverlust von Svens Red Bull Extra (oder was auch immer das war), die sich mit Vollgas unkontrolliert aus dem Staub gemacht hat und nicht wieder aufzufinden war
  • Absturz einer Kunstflugmaschine Typ ??? von ??? (Manuels Vermutung, daß dies daran lag, weil ich blickwinkeltechnisch zwischen ihn (er war wohlgemerkt Zuschauer) und die Maschine gekommen wäre und meine böse Aura grundsätzlich verhindere, daß ein Flugzeug diesen toten Winkel wieder im gleichen Zustand verlässt wie es ihn betreten hat, muss ich harsch als groben Unfug von mir weisen *g*)
  • Weit vor unserer Ankunft hat wohl eine Motormaschine den Baum am Platzende geknutscht
  • Loser Vergaser am Swiss Trainer von Heinz
  • Digitalservos mit originalgetreuem „Verbrennermotor im Leerlauf“-Sound und neuentwickeltem Kolibri-Querruder-Turbulator (auch flatternde Ruder im Stand genannt) System an Matzes Piper
  • Wolfgang hat seine ersten, natürlich erfolgreichen, Gehversuche im Hochstart mit seiner Xperience unternommen
  • Werner hat nach anfänglichen Programmierschwierigkeiten seine Calmato mit einer Spektrum DX6 erfolgreich in die Luft und wieder auf den Boden bekommen
  • Die Schleppversuche mit Heinz ASW und Matzes Piper scheiterten daran daß die ASW die Piper ständig überholen wollte

Ich habe mich heute auf den Rex beschränkt, auf die BF hatte ich einfach keine so rechte Lust…

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de

Manuel: Stefan war schneller als gedacht… Meine wenigen Bilder sind nun auch in der Gallerie. Das Videomaterial muss ich noch sichten.

Luftschlacht von Büchelberg, die traurigen Reste…

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de

Ipf 2011/01

Der erste Tag am Ipf liegt hinter uns. Die ersten Photos habe ich ins Album hochgeladen:

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de
Anfänglich hatte es Böen bis 45km/h, ideal für Spider und Pace. Christian konnte mit dem Sidewinder fliegen und die Polizei (Cloud Surfer) von Wolfgang flog einige Patrouillen. Gegen Nachmittag wurde der Wind dann schwächer und so konnten die F3J Modelle in die Luft, mein neuer Schwerpunkt beim Shadow (von 107 auf 99 mm vor) verbesserte die Flugleistung enorm und auch Wolfgangs Xperience Pro durfte das erste mal richtig in die Luft. Leider gab es auch schon den ersten Crash in diesem Jahr, Christian sprang der Ipf in die Flugbahn und zerbröselte die Nase vom Junior S. Nach erster Schichtung des Schadens schaut die Welt aber schon wieder besser aus, eine Flasche Sekundenkleber und ein neuer Spinner mit Schraube wird’s wieder richten.

Schnee weg, Pace raus

Der Schnee ist (vorerst) mal weg… Habe das gleich zum Anlass genommen bei 12° auf die Bü-Wiese zu gehen und die Pace etwas zu flitschen. Habe mit dem GPS ein paar Tracks aufgezeichnet, so ganz klappen tut das allerdings noch nicht. Ein Video vom Flitschenstart wollte ich auch machen, dummerweise habe ich immer vor dem Start die Kamera auf STOP gestellt, habe demnach einige Videos wie ich zum Startplatz laufe usw. Dumm gelaufen (und auf der FCO falsch beschriftet). ;-)

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de

Naja, nächstes mal dann.

Positiv Denken, Negativ Wölben: Snap-Flap

Den folgenden Artikel habe ich geschrieben nachdem mich Wolfgang auf das Thema Snap-Flap (bei der Pace Desire bzw. bei seinem Spider) angesprochen hat, er soll nur in ganz groben Zügen erklären was hinter Snap-Flap steckt. Viel Spaß…

Snap-Flap ist die Zumischung von Wölbklappe und Querruder zum Höhenruder. Die Flügelklappen laufen hierbei gegenläufig zum Höhenruder, dies bedeutet dass beim Ziehen die Wölbklappe und das Querruder nach unten ausschlagen und somit eine Auftriebserhöhung der Tragfläche beim Ziehen erzeugen.

Der Sinn dieser Zumischung ist die Beschleunigung von Wenden (bzw. Reduzierung des Wenderadius) weshalb Snap-Flap sehr gerne bei F3F Modellen und Wettbewerben eingesetzt wird. Da die dabei auftretenden Kräfte sehr groß werden können sollte man mit sehr geringen Ausschlägen anfangen und sich sicher sein, dass das Modell stabil genug ist. Snap-Flap beim Balsa Thermikschleicher macht so wenig Sinn wie beim 5m Scale Segler. Es sollen schon Modelle beim beherzten Griff ins Höhenruder bei Vollgas dank Snap-Flap einfach in der Luft geplatzt sein… ;)

Warum es mit Snap-Flap schneller durch Wenden geht ist relativ einfach und simpel zu erklären, wer sich tiefgehender mit Aerodynamik beschäftigen will kann sich auf der Seite von Hartmut Siegmann (www.aerodesign.de) einlesen. Im Großen und Ganzen spart man mit Snap-Flap deutlich an Höhenruderweg (=weniger Widerstand) da die Tragfläche mehr Auftrieb erzeugt wobei der Widerstand der Fläche nur wenig anwächst. Mit Snap-Flap reduziert sich also der Gesamtwiderstand des Modells bei engen Wenden welche sonst nur mit sehr viel Höhenruder gefolgen werden können.

Wichtig ist beim Einsatz von Snap-Flap dass die Querruder auf keinen Fall weiter ausschlagen als die Wölbklappen, es droht sonst ein Strömungsabriss! Der Ruderausschlag sollte wenn möglicg gleich sein, wenn die Wölbklappen etwas mehr Ausschlag haben ist es nicht weiter problematisch. Die Beimischung zum Höhenruder muss man dann erfliegen, generell braucht man weniger Höhenruderweg bei Snap-Flap weshalb man diesen sogar begrenzen kann um weiterhin die gewohnten Höhenruderausschläge am Steuerknüppel ausführen zu können.

Im Frühjahr wird das ganze noch mit meinem Erfahrungsbericht mit der Pace Desire ergänzt, dann folgen auch die erflogenen Einstellwerte zum Vergleich.

MAHO Schutztaschen für die Pace Desire

Schon seit Monaten blicke ich neidisch auf die Flächenschutztaschen welche Stefan für seinen Cluster hat und so kam es, dass ich endlich für mein bestes Pferd im Stall, die Pace Desire, nachziehen wollte. Nach einer Suche habe ich die Produkte von MAHO-Schutztaschen aus Bad Urach gefunden und letztlich dann auch bestellt.

Da Markus Holder bislang für die Desire noch keine Taschen gemacht hatte zeichnete ich auf Backpapier die Umrisse ab und klärte mit ihm die letzten Details. Da die Taschen alle in Handarbeit entstehen sind eigene Wünsche und Anpassungen möglich so entschied ich mich, nach den Erfahrungen mit den Cluster Taschen, die Tragegriffe nicht mittig sondern im Flächenschwerpunkt einzunähen zu lassen. Desweiteren wollte ich das Pendelleitwerk in einer eigenen Tasche transportieren können und der Flächenverbinder sollte irgendwo unterzubringen sein, da dieser sonst bekanntlich am Hang fehlt *g*. Die Vorklärung erledigten wir mit ein paar wenigen Emails, Markus Holder sagte mir dann einen Liefertermin zu und heute kamen pünktlich, wie versprochen, die Taschen sauber in einem großen Karton verpackt bei mir an.

Nach dem Auspacken begann ich kritisch die Taschen zu untersuchen und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Das Material ist sehr robust und ausreichend dick, die Nähte sehen sehr stabil aus und die Enden der Gurtbänder wurden sauber verschweißt. Eine Besonderheit der MAHO Schutztaschen lernte ich auch gleich beim ersten einlegen der Tragflächen zu lieben, den Reißverschluss! Kein verkanten und keine hängenbleibende Anlenkungen bzw. Ruder. Auch wird durch das saubere Einlegen über die Längskante der Innenvlies geschont. Meine erste Befürchtung dass die Reissverschlüsse eventuell die Flächen verkratzen bewahrheitete sich nicht. Der ZIP ist innen wie außen sehr glatt und hat keine störenden Kanten welche das Modell oder die Tasche beschädigen könnte.

Für die Pace Desire gibt es zwei Taschen für die Tragfläche, eine kleine Tasche für das zusammengesteckte Höhenleitwerk mit aufgenähter Tasche für den Flächenverbinder und eine Überziehtasche mit Klettband für die Dämpfungsflosse. Alle Taschen sind sehr pass genau, die Flächen lassen sich sehr einfach einlegen sowie entnehmen und nichts wackelt. Eine Modifikation welche ich noch vornehmen werde ist eine kleine Klettschlinge wie man sie von Riesetaschen kennt damit man die drei Tragegriffe zu einem verbinden kann, dies ist auch mein einzigster „Verbesserungsvorschlag“ an MAHO für die Tasche.

Mein Fazit: Die MAHO Schutztaschen brauchen sind hinsichtlich der Qualität und Verarbeitung nicht hinter anderen Produkten verstecken. Mit dem gesamten Bestellprozess bin ich sehr zufrieden, Markus Holder hat sich hier als sehr freundlicher Mail Kontakt herausgestellt. Die Lösung mit dem ZIP Verschluss ist mir persönlich viel lieber als Gurte wie es andere Hersteller machen. In einigen Monaten werde ich hier noch einen kleinen Nachtest schreiben aber ich denke dass sich an dem Gesamteindruck nichts negativ verändern wird.

Eure individuelle Taschen könnt ihr direkt bei Markus Holder über http://www.maho-aero.de bestellen.