Hangflug 27.12.2016

So kurz vor Jahresende haben wir es doch noch einmal an den Lieblingsberg geschafft und konnten bei schönstem (aber kalten) Westwind noch fünf Stunden lang mit allem fliegen was wir am Start hatten, inkl. maximalem Ballast. In der Luft waren daher ein Nyx, Pitbull, Spider, Crossfire sowie Foka 4 und Longfox.

Das war ein schöner Jahresabschluss.

 

Fotos vom Hang

Hangflugtag am Südwesthang mit flotten DS Einlagen und viel Spaß. Auch zwei Regenschauer konnten uns nicht vertreiben… :-)

Hangflug 28.03.2016
« 1 von 3 »

Vielen Dank noch an Matty vom Aufwind Brett für die Fotos.

Eine dieser Wochen…

Kleiner Nachtrag noch von meiner Seite. Während Stefan den Tag auf dem Flugplatz verbrachte standen wir viermal auf dem Osthang in KW11… :-)
Montag und Dienstag waren recht starke Tage mit dem Crossi. Am Mittwoch konnte ich aufgrund eines technischen Defektes nicht fliegen (=der Hund ist mir auf die Wölbklappe gelatscht ;)) aber Wolfgang war mit dem Spider unterwegs. Am Donnerstag war es relativ zahm und wir flogen die Xperiance und Shadow.

Der Ipf mag mich wieder

Bei bestem Wetter und Westwind konnte es mich heute nicht mehr im Büro halten weshalb es um 14 Uhr nach Bopfingen ging. Am Parkplatz traf ich mich dann mit Wolfgang und es ging zum Startplatz hoch wo bereits der Karl seinen Discus scheuchte. Nachdem mein letzter Ipf Besuch nicht besonders erfolgreich war (Erwin Crash, hatte ich ja noch gar nicht verbloggt!? Naja, Lee, Stecklandung, Rumpf ab. Schon wieder repariert und vergessen ;)) sollte heute alles anderes werden…

Den Vortex hatte ich ja nach dem Gebidem Urlaub neu programmiert und ihm neue Akkus verpasst (LiFe statt NiCd). Daher war quasi schon wieder Erstflug angesagt. Nach kurzer Ruderkontrolle schob Wolfgang dann den Pott über die Kante welcher gleich nach den ersten kleinen Runden unter die Kante absoff… Auch schön, kann man den Flieger mal von oben sehen. Also kreiste ich eine Minute unter dem Horizont umher um kurz darauf in einen wunderbaren 12m/s Bart einzusteigen der mich wieder nach oben riss und ich auch ein paar flottere Überflüge, Rollen und Loopings ziehen konnte. Bis auf drei weitere Absaufer unter die Kante verlief dann alles gut nur dass die Schwerpunkt-EWD Geschichte noch nicht ideal eingestellt ist, jedoch schon deutlich besser als in der Schweiz (da dürfen vorn sicher nochmal 50g raus). Nach 35 Flugminuten hatte ich von dem launischen „da geht mit 3m/s und da runter“ Wetter genug und kam zur Landung rein – problemlos, ist halt doch nur ein großes F3x Modell. ;-)

Wolfgang bügelte dann noch ein paar mal mit dem dem Spider und der Xperience und ich flog noch 3 Shadowflüge, den letzten dann gleich mit 750g Ballast. Ansonsten war der Ipf gut besucht, man könnte meinen es war Scalesegler Tag – da hätte sich meine Hornet auch gut gemacht. So kann das mit dem Wetter weitergehen dann werden wir auch wieder Freunde, der Ipf und ich. ;)

(Dummerwiese hatte ich den Vortex schon wieder zerlegt als ich auf die Idee kam, mit dem Telefon noch ein paar Fotos zu machen – anderes mal dann)

Urlaub in bewegten Bildern…

Eine erste Fassung des Urlaubsvideos ist fertig. Eine HD Fassung mit kleinen Verbesserungen folgt dieser Tage.

Wem die Musik nicht passt, möge den Ton abschalten und die Hälfte der Wirkung versäumen. Ich habe mich bei der Auswahl, für meine Verhältnisse, aber noch sehr zurückgehalten :)

Pleiten, Pech und Pannen

So langsam glaube ich an eine Pechsträhne. Vorletztes Wochenende habe ich ja einen Flugakku mitsamt meiner Bf109 total verbogen, am Vortag hatte ich einen anderen LiPo kurzgeschlossen (ist mir noch nie passiert *lach*) und beim Pace flitschen ist (mal wieder) das Seil gerissen.

Gestern waren wir auf dem Ipf. Statt dem gemeldeten gemütlichen Wind blaste uns der Westwind kräftig um die Ohren, in den letzten drei Jahren war es an keinem Tag (wo wir oben waren) so bockig wie gestern. Getragen hat es ab 20-30 Meter vor der Kante, dahinter waren nur noch Wirbel. Wenn man den Start überlebt hat (daran sind einige fast gescheitert) trug es aber weitflächig auf knapp 150 Meter Überhöhung. Anfänglich waren wir (Wolfgang und ich) nur zu Zweit, zu Ende waren wir dann 6 Piloten. Von unserer Seite flogen Spider, Pace und Shadow welchen ich bei seiner Landung auch ziemlich beleidigt habe was nun auch wieder den Kreis zu dieser Pechsträhne schließt. Gonzo (also der Shadow) durfte das erste mal mit 700 g Ballast in die Luft wodurch er sehr stabil flog (wirklich schnell wird er ohnehin nicht), hat trotz Böhen richtig Spaß gemacht. Nach einer für die Verhältnisse saubere Landung (*wackel, schüttel, holper, schieb*) stellte sich heraus, daß die angedachte Ballastbefestigung nicht funktioniert. Die Spannfeder ist etwas zu weich wodurch der Ballast etwas wackeln kann. Was am Boden noch super stabil aussah schob nun bei der Landung nach vorn, nahm das Rumpfbrett mit und drückte die Seitenwand nach außen. Zur Reparatur mache ich nach China einen eigenen Beitrag – geklebt ist der Rumpf schon wieder.

Um das ganze dann voll „erfolgreich“ abzurunden: Als ich heimkam war meine bestellte PCIe WLAN Karte für den PC da. Da ich keine Kabel verlegen will und mir das Powerline Gedöhns auf die Nerven geht dachte ich, dass sei die beste Option (davor hatte ich einen USB WLAN Stick, der ist nur gern mal ausgestiegen). Also PC auf, Karte rein, PC zu und *zack* PC im Arsch. Fährt nicht mehr hoch, kein Pieps, kein Bild, einfach nix. Auch darum werde ich mich nach China kümmern müssen – schaut ganz danach aus wie wenn das Mainboard oder die Grafikkarte über den Jordan gewandert wäre…

Ich bin dann mal weg. Ein Glück dass ICH nicht den A320 nach Shanghai fliegen muss. Im Moment würde ich mich nicht darauf verlassen dass das klappt… ;-)

Ipf 2011/01

Der erste Tag am Ipf liegt hinter uns. Die ersten Photos habe ich ins Album hochgeladen:

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de
Anfänglich hatte es Böen bis 45km/h, ideal für Spider und Pace. Christian konnte mit dem Sidewinder fliegen und die Polizei (Cloud Surfer) von Wolfgang flog einige Patrouillen. Gegen Nachmittag wurde der Wind dann schwächer und so konnten die F3J Modelle in die Luft, mein neuer Schwerpunkt beim Shadow (von 107 auf 99 mm vor) verbesserte die Flugleistung enorm und auch Wolfgangs Xperience Pro durfte das erste mal richtig in die Luft. Leider gab es auch schon den ersten Crash in diesem Jahr, Christian sprang der Ipf in die Flugbahn und zerbröselte die Nase vom Junior S. Nach erster Schichtung des Schadens schaut die Welt aber schon wieder besser aus, eine Flasche Sekundenkleber und ein neuer Spinner mit Schraube wird’s wieder richten.

Positiv Denken, Negativ Wölben: Snap-Flap

Den folgenden Artikel habe ich geschrieben nachdem mich Wolfgang auf das Thema Snap-Flap (bei der Pace Desire bzw. bei seinem Spider) angesprochen hat, er soll nur in ganz groben Zügen erklären was hinter Snap-Flap steckt. Viel Spaß…

Snap-Flap ist die Zumischung von Wölbklappe und Querruder zum Höhenruder. Die Flügelklappen laufen hierbei gegenläufig zum Höhenruder, dies bedeutet dass beim Ziehen die Wölbklappe und das Querruder nach unten ausschlagen und somit eine Auftriebserhöhung der Tragfläche beim Ziehen erzeugen.

Der Sinn dieser Zumischung ist die Beschleunigung von Wenden (bzw. Reduzierung des Wenderadius) weshalb Snap-Flap sehr gerne bei F3F Modellen und Wettbewerben eingesetzt wird. Da die dabei auftretenden Kräfte sehr groß werden können sollte man mit sehr geringen Ausschlägen anfangen und sich sicher sein, dass das Modell stabil genug ist. Snap-Flap beim Balsa Thermikschleicher macht so wenig Sinn wie beim 5m Scale Segler. Es sollen schon Modelle beim beherzten Griff ins Höhenruder bei Vollgas dank Snap-Flap einfach in der Luft geplatzt sein… ;)

Warum es mit Snap-Flap schneller durch Wenden geht ist relativ einfach und simpel zu erklären, wer sich tiefgehender mit Aerodynamik beschäftigen will kann sich auf der Seite von Hartmut Siegmann (www.aerodesign.de) einlesen. Im Großen und Ganzen spart man mit Snap-Flap deutlich an Höhenruderweg (=weniger Widerstand) da die Tragfläche mehr Auftrieb erzeugt wobei der Widerstand der Fläche nur wenig anwächst. Mit Snap-Flap reduziert sich also der Gesamtwiderstand des Modells bei engen Wenden welche sonst nur mit sehr viel Höhenruder gefolgen werden können.

Wichtig ist beim Einsatz von Snap-Flap dass die Querruder auf keinen Fall weiter ausschlagen als die Wölbklappen, es droht sonst ein Strömungsabriss! Der Ruderausschlag sollte wenn möglicg gleich sein, wenn die Wölbklappen etwas mehr Ausschlag haben ist es nicht weiter problematisch. Die Beimischung zum Höhenruder muss man dann erfliegen, generell braucht man weniger Höhenruderweg bei Snap-Flap weshalb man diesen sogar begrenzen kann um weiterhin die gewohnten Höhenruderausschläge am Steuerknüppel ausführen zu können.

Im Frühjahr wird das ganze noch mit meinem Erfahrungsbericht mit der Pace Desire ergänzt, dann folgen auch die erflogenen Einstellwerte zum Vergleich.

Der Vollständigkeit halber

Am Rande sei noch erwähnt, dass Wolfgang nun auch bei MaHo zugeschlagen hat. So hat er nun für drei Modelle (Spider, Big Excel, Xperience Pro) perfekt passende Rumpf- und Flächenschutztaschen nach individueller Vorgabe.

Ich habe desweiteren heute Abend noch günstig das Jeti Duplex mGPS mit zugehörigem Datenkabel abgestaubt. Damit kann ich dann im Frühjahr auch mal endlich die Geschwindigkeit der Pace aufzeichnen.

Zum heutigen MOS2 wird es in den nächsten Tagen dann sicher noch ein kleines Review und Photos geben. :-)

Und wir warten auf die PACE

Zusage per Email 28.05.2010 – Abklärungsgespräch mit Daniel mit anschließender, verbindlicher Email Bestellung am 31.05.2010 und der Aussicht, dass die bis zur Schweiz (noch 10 Tage) bei mir ankommt und dann Funkstille… Dabei bin ich doch bei sowas total ungeduldig und gerade für die Schweiz brauche ich das kleine Schwarze… Ich gehe nun einfach mal davon aus dass Daniel vor lauter laminieren nicht zum Emailen kommt und warte demnach weiter auf den erlösenden Anruf aus Österreich. ;-)

Von dieser Stelle aus noch einen Glückwunsch an Wolfgang für den erfolgreichen SPIDER Erstflug (in der Ebene).