Der erste Tag am Ipf liegt hinter uns. Die ersten Photos habe ich ins Album hochgeladen:

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de
Anfänglich hatte es Böen bis 45km/h, ideal für Spider und Pace. Christian konnte mit dem Sidewinder fliegen und die Polizei (Cloud Surfer) von Wolfgang flog einige Patrouillen. Gegen Nachmittag wurde der Wind dann schwächer und so konnten die F3J Modelle in die Luft, mein neuer Schwerpunkt beim Shadow (von 107 auf 99 mm vor) verbesserte die Flugleistung enorm und auch Wolfgangs Xperience Pro durfte das erste mal richtig in die Luft. Leider gab es auch schon den ersten Crash in diesem Jahr, Christian sprang der Ipf in die Flugbahn und zerbröselte die Nase vom Junior S. Nach erster Schichtung des Schadens schaut die Welt aber schon wieder besser aus, eine Flasche Sekundenkleber und ein neuer Spinner mit Schraube wird’s wieder richten.

Von der Landung in den Busch gibt es leider kein Video, die Bergungsphotos habe ich ja schon online gestellt.

Hier gibt es aber das erste Flugvideo von Christian. Da er bestimmt noch keine 10 Flugstunden hat ist das schon eine ganz respektable Leistung.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=PCqE2iH6TlY

Weiterhin Holm und Rippenbruch. Wir können ja bald mal auf die Cularis oder den eHawk umsteigen.

Neues vom Hang

Am Sonntag war mal wieder gemütliches Thermiksegeln bei Ostwind am Ipf angedacht. Leider war das meiste schon wieder vorbei als wir endlich in Bopfingen waren weshalb Christian die Zeit nutze um bei besten Bedingungen (ruhige Luft, gute Sicht, Nullschieber-Auftrieb) Hangflug und –landungen zu üben. Bis auf ein paar rasant geflogene „Kunstflugfiguren“ sah das ganze schon sehr gut aus nur hätte er besser den Hinweis auf den Modellmagneten (=Busch) ernst genommen – kaum zweimal den Graupner Junior rein gesemmelt und schon den ersten nicht mit Cyanacrylat korrigierbaren Schaden (gebrochener Kohleholm). Aber hierfür gibt es ja R&G, d.h. wenn alles klappt dann kann es am Wochenende bereits weitergehen. :-)

Ein Video und Photos reiche ich noch nach.
Nachtrag 28.04.: Hier sind sie:

Achtung bissig!

Die F3K Frage (Ersatz für den Apache) hat sich heute bei mir auch recht kurzfristig geklärt, es ist eine bissige Lieferung aus dem schönen Österreich zu mir unterwegs. Mehr Informationen gibt es nach der „Landung“ in 3-5 Werktagen. Ich hoffe mal noch, dass ich am Wochenende (1. Mai Hochstart Tag) wieder drehschleudern kann. Eines kann ich schon mal verraten: Ein wurde nun doch kein Ultegra, kein Steigeisen und kein LongShot-III.

Da war ich heute nach langer Abstinenz endlich auch mal wieder Heli fliegen und was is? Gleich der erste Schaden :)

Nach den ersten paar Eingewöhnungsminuten, wieder ein wenig hier ein wenig da schweben, wollte ichs dann doch wissen und hab mal gekuckt wie gut der Governor Mode vom „neuen“ Simprop Regler denn so ist („neu“ deshalb weil er zwar schon ewig eingebaut ist aber noch nicht im Einsatz war).

Fazit: Gut isser, hat die Drehzahl schön gehalten. Auch nachdem sich nach ein paar mal richtig kräftig und ruckartig Pitch geben (den Kreisel muss ich schließlich auch noch vollends einstellen) der Sicherungsring am unteren Lagerbock der Hauptrotorwelle gelöst hatte und die ganze Rotorwelle in Folge etwa 5mm nach oben wanderte (klar, da hängt ja auch der hubschrauber dran), wer sich jetzt mit der Heli Mechanik auskennt weiß was passiert -> Verschieben der Rotorwelle kommt einem gleichmässigen verschieben der Taumelscheibe auf der Welle gleich, wodurch sich der Anstellwinkel der Blätter ändert. Beim Mini Titan gibts dann positiv Pitch und zwar gar nicht so wenig davon. Auch mit zurücknehmen des Pitchhebels auf der Fernsteuerung auf minimalstellung stieg mir das Ding immer noch weg, so das mir nach 2 Sekunden versuchen ob es nicht doch irgendwie besser wird, nichts anderes mehr übrig blieb als den Motor abzustellen und eine Autorotationslandung zu versuchen. Das konnte aber ja mangels negativer Pitchstellung auch nur sehr bedingt durchgeführt werden, da ich im Fall den Rotor nicht auf einer ordentlichen Drehzahl halten konnte. Das Ende vom Lied war dann ein beinahe ungebremster schön sauber senkrechter Plumpser auf die Wiese aus 20m Höhe. Da hat sogar das Trainingskreuz die Grätsche gemacht, einer der CFK Stäbe ist direkt an der Messingsteckung abgebrochen. Das Landegestell war schon verteilt um den Heli aussenrum, die Bodenplatte der Chassis hat gelitten, sowie die Paddelstange wurde umgebogen. Alles in Allem hatte ich nach dem Knall aber schlimmeres erwartet.

Und das beste ist, ich war selber Schuld, die Schraube des Sicherungsringes war einfach nicht fest genug angezogen.

Desweiteren hab ich danach den Christian auf die Wiese gescheucht, damit das da auch irgendwie weitergeht. Ich habe mich da auch weitestgehen zurückgehalten, habe nur noch Tips gegeben und ganz selten mal ins Steuer gegriffen. Landen will gelernt sein sage ich dazu nur :)

Die erste mehr oder weniger gewollte Landung ging gründlich tief ins Feld, wo sich dann auch gleich das Seitenruder vom Rest des Fliegers getrennt hat. Aber nun gut, was soll’s der Jung benutzt das Ding doch eh noch nicht wirklich, also weiter geht’s. Einige Landeversuche später war dann das Ende vom Lied, daß der Elektro Junior ein kleines Rädchen auf der Wiese schlug und der CFK Flächenverbinder sich mit vernehmlichem Knall aufgespleißt hat, nachdem aber nicht eine Faser gerissen war, versuchen wir unser Glück mal mit reichlich Sekundenkleber, den ersten Belastungstests nach dürfte das eigentlich halten.

Nachtrag: Leider hat sich bei der Landung im Feld nicht nur das Ruder sondern auch das Getrieb des Simprop SES140 Servos verabschiedet, wurde heute gegen verbliebene Teile aus einem anderen Servo getauscht und muss nur wieder eingebaut werden. Aber immerhin: Die Flügel haben jetzt auf der Unterseite schicke neonrote Streifen und es wurde beschlossen, daß eine Futaba FF-7 für den Christian und ein Ladegerät für mich (damit der Christian meines haben kann *g*) geordert wird :)

Mein Bruder Christian hatte neulich die Idee doch auch mal Modellfliegen ausprobieren zu wollen. Da aber im Hausbestand irgendwie keine so richtig einsteigerfreundlichen Modelle mehr vorhanden sind, gutmütig sind sie ja prinzipiell eigentlich alle, nur kann das Tempo einen Anfänger mit Sicherheit durchaus auch mal überfordern, wurde flugs ein Graupner Elektro Junior geordert.

Nach einem Abend Bauzeit und kleineren Rückschlägen wie Sekundenkleber im Servogetriebe und der *#@!!? Kabinenhaubenbefestigung, war es dann gestern vormittag so weit: Erstflug.

Dieser verlief meinen Erwartungen gemäß völlig problemfrei und das Gerät präsentierte sich wie ich es mir vorgestellt hatte. Gutmütig ohne Ende, verzeiht jeden Pilotenfehler ausser „später abfangen als der Boden da war“.

Am nachmittag war dann die versammelte Mannschaft auf dem Stixenhof, und in folge noch am Altersberg um wenigstens noch etwas zum fliegen zu kommen. Hierbei hatte dann auch das CSData Vario seinen ersten richtigen Flugeinsatz, jedoch noch ohne GPS, warum ich das nicht noch eingesteckt habe weiß ich auch nicht mehr so genau, die Fluggeschwindigkweit wäre sicher auch noch interessant gewesen. Sei’s drum.

Kleine Eckdaten aus dem VarioLog:

Maximale Steigrate: 8m/s

Maximal geflogene Höhe: 120m über Startpunkt

Bester Steigflug: 121m Höhedifferenz nach 18s

Das ganze kann sich also durchaus sehen lassen. Ich bin somit ganz froh daß ich dem Christian nicht aufgeschwätzt habe einen meiner 3S Akkus in den Akkuschacht zu drücken.

Da die Bedingungen nicht so berauschend waren musste ich leider vermehrt in den Sender greifen, da die Windverhältnisse gerne etwas „einsteigeruntauglich“ waren, was man auch sehr schön an der „steigen in m/s“ Kurve im Variolog sehr schön sieht, da hat es die Kiste ganz gerne mal etwas in der Gegend rumgeschmissen.

Aber immerhin, die ersten richtigen Steuerreaktionen wenn das Fluggerät mal nicht ganz das macht was man vorhatte  hat de Christian erlernt, das ist schonmal viel wert ;)

Nachtrag Samstag:

Heute nachmittag bei relativer Windstille habe ich die zweite Flugstunde erteilt. Diesmal stand starten und auch mal alleine landen auf dem Programm, beides mit deutlich weniger eingreifen meinerseits als noch gestern. Hat beides astrein funktioniert, Glückwunsch an den Piloten. Mit Wind hat er noch so seine Probleme, aber nun gut das kann ich gut verstehn, damit kann man auch Jahre später noch seine liebe Not haben.

Kleine Änderungen am FlugSetup wurden auch vorgenommen, die für mich angenehmen Werte auf den Rudern sind dem Christian doch (noch) zu viel des guten (ich bin gerne sehr minimalistisch mit meinen Knüppelbewegungen), sprich EXPO auf alle Ruder, sowie der Motor auf einen Schalter gelegt.

Achja und überrascht hatter mich auch der Kollege, da dachte ich schon jetzt knallt’s gleich, als er in die saublöde Ecke zwischen den zwei Strommasten geflogen ist und ich mir langsam schon die Möglichkeiten ausmalte wie das wohl enden wird, er dann aber doch noch die 180° Kurve schaffte. Im gleichen Zuge hat er den Bock aber auch überzogen und es ging in 4m Höhe unausweichlich dem Erdboden zu. Und was macht er? Genau das Richtige. Vollgas und sachte hochziehen. Ich war Baff. :)

Eckdaten Flüge heute, diesmal mit GPS an Bord:

Max. Geschwindigkeit: 99km/h (ich habs zehnmal nachgemessen, aber die 100km/h warens dann einfach doch nicht)

Max. Höhe: 152m über Startpunkt

Max Steigen: +9m/s bzw. -11m/s

So ein Datenlogger ist ein feines Spielzeug.

Das GPS hat nebenbei auch noch den Vorteil, dass dann die Log Dateien mit Datum und Uhrzeit abgespeichert werden, was mangels interner Uhr sonst nich geht.

So lässt sich auch prima die Empfängerspannung überwachen und wann die was treibt, beispielsweise ist sehr schön zu sehen wann man butterfly zieht, dann knickt das ganze nämlich um 0,1V ein. Ich glaub die nächste Anschaffung wird noch so ein SensorBoard und ein Stromsensor, damit kann ich dann auch den Akku VOR dem Spannungsregler überwachen.

Auch die Ansicht der GPS Daten in Google Earth ist ganz spassig, mangels Thermik aber eher ein wildes durcheinander. Da bin ich mal auf die Schweiz gespannt, mit der DG ist dann doch eher weiträumiges fliegen angesagt