Der erste Tag am Ipf liegt hinter uns. Die ersten Photos habe ich ins Album hochgeladen:

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de
Anfänglich hatte es Böen bis 45km/h, ideal für Spider und Pace. Christian konnte mit dem Sidewinder fliegen und die Polizei (Cloud Surfer) von Wolfgang flog einige Patrouillen. Gegen Nachmittag wurde der Wind dann schwächer und so konnten die F3J Modelle in die Luft, mein neuer Schwerpunkt beim Shadow (von 107 auf 99 mm vor) verbesserte die Flugleistung enorm und auch Wolfgangs Xperience Pro durfte das erste mal richtig in die Luft. Leider gab es auch schon den ersten Crash in diesem Jahr, Christian sprang der Ipf in die Flugbahn und zerbröselte die Nase vom Junior S. Nach erster Schichtung des Schadens schaut die Welt aber schon wieder besser aus, eine Flasche Sekundenkleber und ein neuer Spinner mit Schraube wird’s wieder richten.

Moin,

um Platz für einen F3J Floater zu machen kommt nun mal einiges weg… Man kann ja nicht immer nur dazu kaufen… *fg*

  • Excel Competition 3, flugfertig inkl. Akku – 450 Euro verkauft
  • Thunder Tiger eHawk 1500, flugfertig inkl. Akkus – 100 Euro
  • Speedflieger Sidewinder Evo EPP Nurflügel, flugfertig – 50 Euro
  • WIK Twin Astir 3,85m zum renovieren – 50 Euro verkauft
  • Wolfgang Zach SHARK Tragfläche und Leitwerke – 50 Euro verkauft

Die Modelle sind ja soweit bekannt, die Angebote findet ihr auch in den zwei großen Foren.

Von den Elektros trenne ich mich schweren Herzens aber nachdem der eHawk dieses Jahr noch gar nicht und der Excel vielleicht 10 Minuten in der Luft war kann ich sie auch weg geben. Den Sidewinder brauche ich nicht mehr, ist aber zu schade zum verschneiden. Die zwei HS5055MG bleiben drin, demnach geht das Modell zum Servopreis raus. Die Twin Astir gebe ich nun doch ab, wäre halt schön wenn ich hier zumindest meine Ausgaben wieder reinbekomme (Höhenleitwerk) und den SHARK werde ich nicht mehr richten da ich ja gerade einen LongShot 3 baue.

Ersetzt wird das ganze vermutlich mit einem Shadow als reinen Leichtwind Floater. Für die stärkeren Winde kommt ja im Frühjahr was Interessantes beim Daniel aus der Form… ;-)

Da hier ein paar Bilder fehlen habe ich mal noch etwas zusammen getragen. Da wäre einmal der gute alte Sidewinder Evo. Winterflieger, Sitzunterlage, Immerdabei. Dann fehlen noch Bilder von meiner Dakota (DC-3 oder C47 oder wie auch immer) welche derzeit zwar eingemottet aber sicher irgendwann mit einer Übermotorisierung wieder starten wird. So ziemlich selbiges kann ich über die Mirage 2000 sagen mit welcher wir das Fliegen wieder aktiv begonnen hatten. Stefans Mirage lebt in fernen Landen als Verpackungsmaterial weiter (wurde dem Dualen System zugeführt). Der Vollständigkeit stelle ich noch Photos von meinem ersten Piranha (Tercel mod.) rein da er mich viele viele Jahre treu begleitet hat, sowie ein Bild vom Stryker (meiner ist verkauft, Stefan seiner eingemottet) und von der Fw190 welche ich auf BL umrüsten wollte aber dann doch veräußert habe. Entsprechende Kategorien werde ich aufmachen sollte ich eines der eingelagerten Projekte mal wieder aufgreifen. :-)

30-40km/h konstanter Wind aus westlicher Richtung, kein Regen, das bedeutet Ipf-Wetter. Also nichts wie raus aus dem Büro, heim fahren, das Auto beladen und Stefan abholen. In Bopfingen kamen wir dann gegen 18:20 Uhr an und wanderten auf den Ipf. Die einzigste weitere Modellflieger Gruppe kamen und beim Aufstieg entgegen – so ist das schön, allein bei massig Wind auf dem Zeugenberg!

Bei wunderbarer Aussicht ging es dann in Richtung schwindende Sonne in den Aufwind welcher erst gegen 21 Uhr abflaute.

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Als erstes versuchte Stefan den Sidewinder in die Luft zu bekommen was jedoch am Gegenwind scheiterte, ich pfefferte demnach kurzentschlossen die Cularis über die Kante was sie mir fast mit einem Crash in den unteren Ringwall dankte. Kaum waren jedoch die ersten bösen Böen direkt and er Kante überstanden konnte ich ein paar schöne Runden drehen, bis mir die olle Kiste langweilig wurde und zur Landung reinkam. Stefan startete zwischenzeitlich seine kleine DG-1000 und drehte die ersten flotten Figuren. Durch das mittlerweile ordentliche Gewicht konnte sich die „Kleine“ auch deutlich besser als die Cularis durchsetzen.

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Da ich die G-104 hochtrug, wollte ich sie fliegen. Trotz allen Bedenken was denn passieren wird, denn der Ipf Westhang ist alles andere als ideal für Notlandungen oder Erstflüge. Nach dem Akku einbau befestigte ich die Kabinenhaube mit Gaffa (Rohbau) und prüfte nochmals alle Ruder – Richtungen passten, etwas Höhenruder rausgenommen, Nullstellungen gecheckt und Ready for Take-Off. Traditioneller Weise machte ich dann noch das „Vorher-Bild“:

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Mit viel Gefühl schob Stefan die Speed Astir dann über die Kante und all meine Sorgen und Befürchtungen lösten sich nach 10m auf – sie flog, und wie!

Nach den ersten Kurven und Ruderchecks wurde ich immer schneller und konnte nach dem obligatorischen Erstflug-Looping auch noch eine langezogene Rolle talswärts ziehen. Ja, ich denke das ist der richtige Weg… :-)

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Nach der ersten Landung war mir die Erleichterung sicherlich anzusehen.

(Komentar Stefan: Aber hallo und wie *g*)

Nach einer kurzen Pause flog ich noch eine weitere Runde mit der G104 und Stefan entdeckte, dass der Kult Mini auch am Hang eine verdammt gute Figur abgibt. Alles in allem gilt wohl das Fazit, dass die Tage der kleinen DG1000 sowie der Cularis langsam aber sicher gezählt sind. In der nächsten Schlechtwetter Pause will ich auf jedenfall mal die Rohbau-Kabinenhaube fertig machen, denn nun habe ich ja die Sicherheit, dass der Schwerpunkt zumindest nicht ganz verkehrt ist.

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Ergänzung Stefan:

Der kleine Kult Mini verhält sich an der Tat bei derartigem Gegenwind derart neutral und folgsam, daß es schon fast langweilig ist. Das macht mir die DG doch etwas abspenstig, allein wenn man sieht was mit den viel zu weichen Tragflächen beim einen oder anderen Abfangmanöver so passiert (biegen sich auch gerne mal nach unten durch) und man dann einne brettharte Fläche wie die vom Kult Mini dagegen hält weiß man schon warum man für das theoretisch kleinere Modell das doppelte bezahlt hat. Geschwindigkeitsmäßig konnte ich die G104 im Geradeausflug auch hinter mir lassen, nur am Durchzug da haperte es dann doch etwas…

Einen weiteren Aspekt hat die ganze Geschichte von gestern damit auch noch. Ich brauch endlich was Großes mit Gewicht und da kommt wieder die DG-1000S ins Spiel die schon lange ihrer Fertigstellung harrt.

Hoffentlich regnet das demnächst mal :)

P.S.: Und nächstes Jahr gibt’s ne Fox irgendwo zwischen 2,5m und 4,5m Spannweite. SO.

Nachdem der Sonntag windig und trocken war zog es uns nachmittags in Richtung Bopfingen um den Ipf – trotz gleichzeitigem Keltenfest – zu besteigen. Bei starkem Hangwind wurden wir immer mutiger (und schneller) bis das unvermeidliche Grauen des Ipf aufzog als mein Sidewinder mit Angelblades Blizzard herzhaft kollidierte (oder war es doch anders rum?). Der Nuri verlor bei dieser Aktion ein Winglet was in einem sehr imposanten Absturz ohne weitere Folgen endete (ich mag EPP) und der Blizzard musste ca. 2% seines Flächeninhaltes einbüssen. Gaffa sei Dank konnten wir aber beide Kisten wieder flugfähig machen…
Nach dem wir dann noch einem Flugkameraden eine Zeitlang bei der Suche nach seinem Empfänger (andere Geschichte…) geholfen hatten holten wir die „Großen“. Ich konnte so endlich mal die Cularis besser kennenlernen (lahme Kiste…) und Angelblade seine DG-1000 (flotter Flügel).
Der restliche Flugtag verlief dann voll Absturzfrei, ok, die Cularis hat bei einer Landung etwas leiden müssen – Elapor ist halt doch nicht das härteste Material. Der Schaden ist aber rein optischer Natur und bei dem Zweckmodell vernachlässigbar…

Nu denn. Ipf bis bald.

Hier noch die Gegenüberstellung beider Kontrahenten:

Blizzard vs Sidewinder