Für unsere Hochtouren Gruppe ‚Basislager‘ habe ich mal eine kleine Unterseite mit den Terminen für 2013 erstellt. Wer also gernerell Interesse an Hochtouren, (Eis-)Klettern, Klettersteig und Skitouren hat kann gern vorbei schauen. Der Termin (letztes Juni Wochenende) und das Ziel (Breithorn, Wallis) für unsere Sommerausfahrt steht auch schon fest. Wer also einen wunderschönen und technisch leichten 4000er besteigen möchte darf sich gern anschliessen. :-)

Ich habe es endlich geschafft mal die vielen Fotos zu sortieren und hochzuladen. Für einen Bericht zur Tour verweise ich mal auf meinen Eintrag bei hikr.org. Alles in allem war es eine großartige Tour und ich konnte meine ersten Viertausender erklimmen. Leider konnte ich nicht auf die Parrotspitze und das Schwarzhorn, vielleicht ein anderes mal die Berge rennen ja nicht davon.

 

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de

Gipfelerfolge:

  • Punta Giordani (4046m) – mein erster Viertausender, Nebengipfel der Vincent Pyramide
  • Vincent Pyramide (4215m)
  • Balmenhorn (4167m) – nicht wirklich freistehend aber trotzdem schön
  • Signalkuppe (4559m) – hier steht die höhste Hütte der Alpen
  • Zumsteinspitze (4563m) – vierthöchster Berg der Alpen! :)
  • Ludwigshöhe (4341m)

So, morgen früh geht es um 5 Uhr los nach Aostatal. Von da aus werden wir ins Monte Rosa Massiv aufsteigen und einige der höchsten Berge der Alpen erklimmen sofern und das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht.

Mal sehen was wir letztlich schaffen, hängt ja nicht nur vom Einzelnen ab sondern von der Gesamtleistung der Seilschaft. Ich denke aber, dass wir ein gutes Team sind. (Hochtourengruppe „Basislager“ DAV Heilbronn).

Beim Bergsteigen ist es so wie mit allem, man optimiert seine Ausrüstung immer weiter. Nach der Pitztal Tour habe ich beschlossen doch endlich eine hochwertige Regenhose und einen kleineren (Not) Biwaksack zu kaufen. Statt 1,5 kg komme ich nun dank der Berghaus Paclite Goretex Hose und dem Mountain Equipment Ultralite Bivi Double Sack nur noch auf knapp 300 g.

In Bildern schaut die vollständige Hochtour Ausrüstung, inklusive Daunenjacke aber ohne Kompressionsbeutel für die Kleidung, so aus:

Das ganze passt nun so problemlos in einen 28 Liter Rucksack (in dem es noch genug Platz für die Klamotten hat) und wiegt ohne Wasser aber mit Rucksack 8 Kilogramm. Ist doch schon deutlich besser… :-)

Ich war ja in den letzten Tagen in den Ötztaler Alpen zum Hochtour Training. Neben Spaltenbergung, Tourenplanung und Orientierung, Abseilen in einer 40m Wand, Bergrettung usw. fand auch eine Bergtour statt. Das Ziel war der zweithöchste Berg Österreichs, die Wildspitze mit 3.770m. Einen kurzen Tourenbericht mit dem GPS Log könnt ihr bei Hikr nachlesen.

Nach dem Monte Cevedale war das meine zweite Hochtour, im August geht es dann noch einmal hoch hinaus, dort warten dann die 4000er des Monte Rosa Gebietes auf mich.

 

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de

Ich packe meinen Koffer Rucksack…

da es morgen auf den Gletscher geht hier mal meine kleine Pack- und Gewichtsliste für Hochtouren. Wie man sieht gibt es hier noch Optimierungsbedarf… ;-)

  • Rucksack 40+10 L (1500 g)
  • ggf. Wanderstöcke (490 g)
  • Eispickel (610 g)
  • Eisschrauben, HMS, ATC, Schlingen, Schnüre, usw. (1500 g)
  • ggf. Bergsteigerhelm (330 g)
  • Sitzgurt (520 g)
  • Steigeisen (1100 g)
  • Handschuhe, Mütze je 2x (650 g)
  • Biwaksack + Regenhose (1500 g)
  • Regenjacke (620 g)
  • Waschbeutel (450 g)

Macht also ohne Klamotten und Wasser schon mal 12 Kilogramm mit noch Kleinzeug wie Hüttenschlafsack, -schuhe, Kompass, Karte, Werkzeug, Erste Hilfe Set, …

Bei den Klamotten bin ich recht sparsam, im Kompressionsbeutel finden sich für fünf Tage:

  • 2 Merino Unterhosen
  • 2 Merino T-Shirts (150g)
  • 2 Merino Langarm (200g)
  • 1 Polartec Fleece Jacke
  • 1 Daunenjacke
  • 2 Paar Wandersocken, 1 Paar Söckchen für Abends
  • 1 Ersatzhose
  • 1 dünne Softshell Hose für Abends oder als Baselayer

Als Hose trage ich eine Mammut Castor oder wenn es wärmer/trockener ist eine Mammut Base Jump und als Jacke eine Marmot Polartec Softshell.

Ich berichte dann ausführlich über die Gletscher-/Hochtourausbildung wenn ich wieder da bin. Hoffentlich wird das Wetter besser als vorhergesagt.

Der Januar ist immer der beste Monat um mal so eine erste Jahresplanung zu erstellen bevor alles ausgebucht ist. Da ich auf dem Monte Cevedale im letzten Jahr Blut geleckt habe und alpine Hochtouren für mich entdeckte, sind nun zwei Wochen bereits fest verplant. Im Juli werde ich zusammen mit dem DAV München-Oberland eine Woche Gletscher Grundausbildung im Pitztal durchziehen und in meine erste Gletscherspalte (freiwillig) stürzen. Wer sich auf Hochtouren begibt kommt um eine gute Ausbildung nicht herum da man im Notfall schnell die Verantwortung für mehrere Personen übernehmen muss wenn was schief geht. Dies bedeutet also fünf anstrengende Tage Spaltenbergung, Technik, Ausrüstung und vieles mehr.

Im August, quasi als erstes großes Jahresziel, steht dann die sogenannte Spaghetti-Runde im Monte Rosa Gebiet an. Hier werde ich in der höchsten Alpinhütte der Alpen,  Rif. Margherita auf 4554 m übernachten. Das es hier keine Bergbahn mehr gibt muss ich wohl hoch kraxeln *g*. In dieser Woche stehen eine interessante Gipfel zur Verfügung, mal sehen welche wir davon erreichen können: Vincentpyramide 4215 m, Balmenhorn 4167 m, Signalkuppe 4554 m, Parrotspitze 4423 m, Zumsteinspitze 4563 m, Ludwigshöhe 4341 m, Cerno Nero 4321 m und Punta Giordani mit 4046 m.

Im DAV Heilbronn wurde eine neue Hochtour Gruppe gegründet welche sich jeden zweiten Montag im Alpinzentrum treffen wird. Das erste Treffen, wo ich auch hingehen werde, findet am 6. Februar statt. Sollte ich ein Leser des Hangkantenpolitur Blogs dazu entschließen künftig auch höhere Hangkanten polieren zu wollen, einfach melden. https://www.dav-heilbronn.de/cms/basislager/

Bilder sagen mehr als Worte. Meine erste Hochalpin Tour wäre hiermit auch überstanden, neue (und alte) Ziele locken… :-)

Edit 2017: Das Fotoalbum ist umgezogen… –> https://fotos.hangkantenpolitur.de
Bestes Kaiserwetter allerdings deutlich unter 0° und eisiger Wind. Den Aufstieg von der Casati Hütte zum Cevedale hatten wir in zwei Stunden gepackt, in den steilsten Passagen müssen 40° Steigung überwunden werden.

Tja, Satz mit X …


das Wetter hat mir ja einen Strich durch die Rechnung gemacht, die Lachenspitze Nordwand fällt (vorerst) mal aus und, was eigentlich noch viel blöder ist, damit auch das Höhentraining für den Monte Cevedale. Hier hat sich auch die Planung leicht verändert, wir werden am ersten Tag bereits auf über 3300m aufsteigen, mal sehen wie ich das verkrafte (Höhenkrankheit). Wenn das Wetter hält werden wir am Donnerstag schon in die bayrischen Alpen fahren und die Benediktenwand mehrfach besteigen, wenn alles passt ein einer schönen Mehrseillängentour.