Arbeitsames Wochenende

Nachdem Multiplex es ja überhaupt nicht auf die Reihe bekommt den Funcopter auf den Markt zu werfen, mich aber blöderweise der Helivirus erneut angesteckt hat, bin ich zum Entschluss gekommen, daß ich keine Lust habe bis November zu warten. Die Wahl fiel nach einigem hin und her auf den Thunder Tiger Mini Titan, der recht einsteigerfreundlich sein soll aber eben auch genug Reserve nach oben hin bietet. Desweiteren, und das war letztlich der eigentliche Grund für die getroffene Wahl, gibt es einen recht günstigen Umrüstsatz auf eine AH-1W Cobra… Und das is dann ja irgendwie doch also ganz genau sowas von „haben will“, da kann ich doch gar nicht mehr anders als meine letzten Kröten dem entsprechenden Händler in den Rachen zu werfen. Diesen Samstag war dann auch morgens um 8:30 alles komplett in der Packstation und wartete auf die Montage.

Nebenbei: Irgendetwas sagt mir daß der Karton während des Transportes wie eine rohes Ei behandelt wurde, hehe…

Montage ist nebenbei auch ganz genau das richtige Wort.

Im Vergleich zum Flugzeugmodellbau punktet der Heli schonmal durch seine vielen Vorzüge: kein Schleifen, kein Schneiden, kein Sägen, kaum  Kleberei, alles passt (!!!) und wird einfach miteinander verschraubt.

Herrlich.

Dennoch, Zeit kostet das alles schon reichlich, allein mit dem Rotorkopf habe ich mich doch schon geraume Zeit befassen können. Nach einem kleinen Zwischenausflug nach Mistlau um dort die zweite DG-1000S Fläche zu bespannen und die wenigen lästigen Lötarbeiten am Heli durchzuführen, war es dann soweit: Erstes Hochlaufen des Rotors.

Ich muss sagen, das Ding vermittelt einem doch schon einen gewissen (ok, gewaltigen) Respekt.

Nachdem die Elektronik soweit angeschlossen war, ging es zurück nach Hause wo ich mich dann langsam, aber sicher mit den anfallenden Einstellarbeiten vertraut gemacht habe. Allein das programmieren der 120° Taumelscheibenanlenkung erfordert umdenken. Und man gewöhnt sich sehr rasch Senderdisziplin an. Will meinen: Zuerst den Sender an, dann den LiPo an den Regler anklemmen. Und umgekehrt eben wieder ausschalten. Nachdem der kleine Mistkerl heute abend noch ungebetenerweise anlief, weil ich Trottel den Sender zuerst ausgeschaltet hatte, ging mir doch kurz ganz schön die Muffe.

Glücklicherweise waren die Rotorblätter demontiert und der Kreisel der Ansicht, daß ein Heckrotorausschlag derzeit absolut unnötig ist… Dem Himmel sei Dank, Sender wieder ein, Motor aus, Durchatmen, Alles Ok.

Puh.

Die nächsten Abende, sofern ich Zeit finde, werden dann die Paddel noch ordentlich justiert und die Rotoranlenkung eingestellt, auch ein Wechsel auf das kleinere der beiden beiliegenden Motorritzel wird wohl noch durchgeführt. Der Blattspurlauf passt jedenfalls schonmal auf Anhieb recht gut.

1 Kommentar

  1. Elendiges Gebastel… ;-)

    Deine zweite Fläche hast du nun auch bespannt? Hat alles geklappt ?

    Und das mit dem Aufkleber ist schon gut… hrhr

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