Wiiiiiuuuuuuuuu…

Nein, hier geht es nicht um die neueste Spielekonsole von Nintendo :D

Es dreht sich vielmehr um das Vorbeifluggeräusch meiner neuesten Anschaffung.

Angestachelt vom Anblick eines Graupner Viper Jets auf der Messe in Nürnberg kam bei mir, nach langer Abstinenz, wieder der Wunsch auf einen Jet fliegen zu wollen.  Den Graupner hatte ich dabei eigentlich schon als „zu teuer“ abgehakt, aber wie das halt so ist, es hat genagt. Immer wieder hab ich gekuckt was es denn so gibt. Eine Graupner oder TB Models Viper ist zwar sehr schön, aber auch insgesamt nicht ganz billig und als Einstieg in die Jet Materie vielleicht auch etwas viel am Anfang. 3,7kg Fluggewicht bei 1,4m Spannweite sind dann doch kein Pappenstiel mehr. Speziell die Landung muss gekonnt sein, der Gleitwinkel ist nicht zu unterschätzen und die Gefahr eines Strömungsabrisses ebensowenig. Der kommt bei der Viper wohl zwar spät, dann aber heftig.

Das durchforsten der Produktpaletten sämtlicher Fernost Hersteller brachte mich aber auch nicht wirklich weiter. Entweder waren mir die Modelle zu klein (1m Spannweite darf es schon sein), technisch unausgereift, Leistungsarm, oder für den in Welzheim ansässigen Platz nicht wirklich geeignet. Die A-10 von Ready2Fly ist zwar schön, fliegt wohl auch sehr gut, aber ohne große Hartpiste ist sie einfach nicht das Wahre. Das Fahrwerk ist für die Wiese zu filigran und Bauchlandungen scheiden aufgrund der Waffenträger am Flügel aus.

Dann bin ich über einen bekannten deutschen Hersteller gestolpert, der sich mit sowas auskennt und auch ein passendes Modell in Schaumbauweise im Portfolio hat.

Die Rede ist hier ausnahmsweise nicht von Multiplex (den FunJet find ich grausig,  der Twister ist ne Gurke) sondern von Tomahawk Design aus Pfaffenhofen / Roth.

Mehr in der Szene der Modellflieger mit den ganz großen Geldbörsen für Modelle wie die Futura oder den  Viper Jet bekannt, haben sich die Designer 2010 dafür entschieden auch mal was für die Einsteiger in das Hobby zu tun und haben den EDF Viper Jet kreiert. Die mehr auf Jet-Kunstflug, denn auf irrsinnige Endgeschwindigkeit abzielende Auslegung (von „langsam“ möchte ich in diesem Zusammenhang trotzdem nicht sprechen) sowie mittlerweile schier endlose Threads in den einschlägig bekannten Foren, in denen quasi nur geschwärmt wird, haben mir dann den Rest gegeben.  :D

Das Modell wird ausgerüstet mit einem WeMoTec MiniFan 69mm mit 2W20 Motor und wird über einen Dymond Smart 80 Regler aus einem 4S2200 LiPo mit einem Spitzenstrom von 45A befeuert. Als Servos kommen die bereits in der FunCub mit Erfolg eingesetzten Torcster NR-62MG Metallgetriebeservos zum Einsatz (5 Stück: 2Quer, 2Höhe, 1Seite).

Den Dekorbogen werde ich wohl nicht benutzen, dafür das Modell lackieren, sowie ein seglermässiges einzelnes Laufrad aus der Restekiste in den Rumpf einsetzen, um bei der Landung wenigstens ein bisschen ausrollen zu können (damit haben wir dann auch gleich mal wieder ein kleines Fräsprojekt *g*).

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