Erstflug Bully der Schlepper

Schleppmaschinen kann es ja nie genug geben und so entstand ein Vater & Sohn Projekt: Ein Bully von Modellbau Vogt mit 2,6m Spannweite, ca. 13 kg nass und einem DLE-85. Damit sollte sich so ziemlich alles schleppen lassen.

Das Modell haben wir weit vorgefertigt von Alex übernommen. Den Motor dürften einige hier noch kennen, dieser war schon in zwei anderen Modellen und hat so nun den Weg zurück gefunden.

Heute Vormittag war dann Erstflug bei widrigen Bedingungen: Die Wolkendecke hing anfangs bei unter 100m, also nutzen wir die Zeit für Einstellarbeiten am Motor und an der Senderprogrammierung. Gegen 11 Uhr hebte sich dann der Nebel auf ca. 150m und wir machten die ersten Flüge mit dem Bully. Für ein wirkliches Fazit ist es wohl noch zu früh man kann aber zumindest schonmal sagen, dass der Bully ordentlich langsam geflogen werden kann.

Vielen Dank an Alex für die Unterstützung, so ein Beziner ist halt doch was anderes als ein Segler… ;-)

Bully der Schlepper

Hersteller Modellbau Vogt
Modell Bully der Schlepper
Spannweite 2600 mm
Länge 1840 mm
Gewicht 13kg nass
Antrieb DLE-85
Erstflug 03.09.2017
Besitzer Wolfgang + Manuel

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Maule M-7-420 (GB-Models)

Hersteller GB-Models
Modell Maule M-7-420
Spannweite 2800 mm
Länge 2140 mm
Gewicht voraussichtlich 11-12kg
Antrieb DLE-85
Erstflug ?
Besitzer Stefan

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Die Maule aus Niederösterreich

Im Zuge meiner Recherchen was den Motoreinbau des DLE-85 angeht, habe ich bereits vor etwa 2 Wochen den Bernhard aus Niederösterreich angeschrieben.

An dieser Stelle auch Danke an Andreas für den Link, aber den Thread im RCN kannte ich natürlich schon :)

Bernhards Homepage rund um das Thema Seglerschlepp und das bislang womöglich einzige Video einer Verbrenner-Maule im „ernsthaften“ Seglerschlepp möchte ich niemandem vorenthalten.

Eine 1:3  / 13kg Swift hebt nach geschätzten 5m locker lässig ab :)

Vielen Dank dafür.



Zur Thermikflieger Homepage

PS: Das Verhalten im Langsamflug bzw. bei der ersten nicht ganz optimalen Landung (gaaaaanz langsames durchsacken nach dem ersten Bodenkontakt) im Video bestätigt einmal mehr meinen Verdacht, dass es sich bei der Maule eigentlich um eine 2,8m FunCub für Fortgeschrittene handelt ;)

Schleppmaschine 3.0

Nachdem es der YAK-112 und mir ja leider nicht vergönnt war eine längere Beziehung zu pflegen (wir berichteten), gab es ja dennoch den arbeitslosen DLE-85 der gerne beschäftigt werden wollte.

Nach einigem hin und her, fiel die Entscheidung letztendlich zwar doch irgendwie auf ein Bruckman Modell, allerdings wird dieses nicht in Österreich, sondern in China nach Vorgaben von Gernot Bruckmann, unter dem Label GB-Models gefertigt.

Die neue Heimat für den DLE-85 ist eine 2,8m Maule M-7-420.

Bestellt habe ich das ganze bei Hepf in Österreich, die das ganze auch zügig und ohne Umschweife noch am selben Tag versendeten.

Als Sperrgut.

In 3 (drei) einzelnen Paketen :)

Die Flügel kamen schon gestern, heute dann noch die Motorhaube sowie der Rumpf samt Leitwerk und (so weit ich das überblicke) aller benötigten Kleinteile, inklusive einer Aluminium Schleppkupplung. Verpackt ist alles in außerordentlich robusten 12mm dicken, mit Styopor ausgekleideten Wellpappkartons. Da könnte man vermutlich auch eine Europalette Bleibatterien draufstellen und es würde dem Vogel nichts passieren.

Die Bauausführung sieht nach oberflächlicher erster Begutachtung sehr sauber aus, die Folie ist einwandfrei aufgebracht und wirft keine Blasen oder Falten. Das Leitwerk kann komplett abgenommen werden, was bei der Größe durchaus von Vorteil ist…

Die Eckdaten:

  • Spannweite: 280cm
  • Länge: 214cm
  • Rumpfbreite: 25cm
  • Flächentiefe: 49cm
  • Flächendicke (Wurzel): 6cm
  • Räder: 5″
  • Abfluggewicht mit DLE-85 (laut Internet) ca 11-12kg
  • Standschubmessung DLE-85 mit 25×10 noch in der YAK-112: 17kg (und man darf dem DLE durchaus auch ein 25×10 Dreiblatt bis hin zur 28×10 zumuten)

Wenn das alles passt, gibt es in Welzheim aktuell vermutlich nur wenige Segler die damit nicht innerhalb von 60s an der Sichtgrenze sind :)

 

Weiteres in Kürze…

Sowas ist mir ja noch nie passiert…

Die meisten wissen es zwar schon, aber der Vollständigkeit halber sei es an dieser Stelle nochmals erwähnt, dass der Erstflug der YAK-112 am 18.8.13 in einem Desaster endete.

Nach sauberem Abheben und kurzem senkrechten Steigflug, der Motor erfüllte die an ihn gestellten Erwartungen voll, musste ich leider feststellen, daß ich keine Querruderwirkung hatte und ich den Flieger lediglich über Seite steuern konnte, bei dem Versuch die Kiste halbwegs Richtung Landebahn zu bugsieren, kam ich letztendlich in einen Fluglage der ich in Bodennähe ohne Querruder nicht mehr entkommen konnte und der Flieger schlug mit Nase und Flügel voraus schräg auf den Boden.

Das Flugzeug ist ein struktureller Totalschaden. Motor sieht wundersamerweise noch sehr gut aus, einzig drei Ecken an den Kühlrippen sind abgebrochen. Ein Lauftest steht noch aus, da ich keinen Propeller dafür auf Lager habe.

Dämpfer ist etwas gestaucht und gedrückt, dürfte aber nicht so schlimm sein. Meine Lötnaht am Krümmerflansch hat jedenfalls so gut gehalten, dass der Motor sowohl den Edelstahlkrümmer als auch den Dämpfer verformt hat ;)

Das Video zum Thema folgt noch, es sind entgegen erster Vermutungen eben doch Aufnhamen vom Absturz vorhanden.

Naja sei’s drum.

Auf jeden Fall gibt’s jetzt zwei Fakten:

– Wir haben immer noch keine vernünftige und einsatzbereite Schleppmaschine im Verein

– Ich habe noch einen herrenlosen DLE-85 rumliegen

Wir folgern: Das kann ja so nicht bleiben. Da stellt sich die Frage nach dem passenden Ersatz, wenn ich den Flieger irgendwann nächstes Jahr um diese Zeit fertig haben möchte, sollte ich ja quasi direkt einen bestellen, da die meisten Hersteller ja doch einige Lieferzeit vorzuweisen haben…

Ich werfe mal in die Waagschale

  • YAK-112 von Airworld
  • Swiss Trainer mit 3m Spannweite von Bruckmann oder GW Modellbau (Die Homepage von GW ist derzeit leider größtenteils down)
  • Wilga 2000 3m von Georgi Modellbau (wenn’s denn unbedingt sein muss, die Wilga ist nicht wirklich mein Fall)
  • Super Decathlon von Zoder wäre schön gewesen, wenn der Herr Zoder noch bauen würde. Die meisten anderen Decathlons sind zu groß (>3,5m) oder zu klein (<2,3m)…
  • Cessna Skyhawk von Sunshine

Für weitere Vorschläge in den Kommentaren bin ich durchaus zu haben, daher umreiße ich nochmals kurz die Anforderungen:

  • DLE-85 als Antrieb, da vorhanden
  • Abfluggewicht max 16kg
  • Spannweite zwischen 2,5m und 3,2m
  • Styro-Sandwich oder Voll GFK, kein reiner Holzbausatz
  • Nach Möglichkeit keine billige China Ware (es reicht wenn der Motor von dort kommt), ein klassischer mitteleuropäischer Hersteller wäre mir lieber…
  • Ganz wichtig: Es soll vorbildähnlich sein. Ein Paf  Trainer ist sicherlich als reines Zweckmodell ein Spitzengerät, aber ich finde es darf doch auch schon nach richtigem Flugzeug aussehen.

Die Fort- und Rückschritte

Da ich mir habe sagen lassen, daß es Leute unter uns geben soll, die schon ungeduldig auf die Fertigstellung meiner Yak-112 warten, hier ein kleines Update der Fort- und Rückschritte…

Allem voran: Der Motor ist so gut wie drin, ich warte nur noch auf das OK von Zimmermann Schalldämpfer betreffend der Krümmerform, dann wird auch der Schalldämpfer bestellt und eingebaut.

Ein erster Testlauf des Motors auf einem Prüfstand verlief auch zufriedenstellend, wenn auch der original DLE Auspuff (von „Schalldämpfer“ möchte ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen) so gut wie witzlos ist. Man könnte ihn vermutlich auch einfach weglassen, mit beinahe dem gleichen lautstarken Ergebnis. Power hat die Kiste auf alle Fälle, so viel ist mal sicher.

Das Emcotec DPSI sowie alle Ruder verrichten ihren Dienst zuverlässig, allerdings habe ich bei einer Kraftprobe auf den Rudern beschlossen, daß ich sämtliche verbauten MPX Europa BB Servos gegen etwas zeitgemäßeres ersetzen werde, da deren Stellkraft mit (angeblich, so genau weiß das keiner mehr) 35Ncm für Ruder dieser Größenordnung auch nicht wirklich zu viel sind.

Daher fiel die Wahl auf die Graupner DES708BBMG (Stellmoment@6V:105Ncm) für alle Flügelklappen sowie auf das bereits in der Porter verbaute Dymond 7550MG (Stellmoment@6V:140Ncm) auf der Schleppkupplung. Auf dem Höhenruder verweilt schon jetzt ein Dymond 9500 Digitalservo, das wird dort auch bleiben. Das Seitenruderservo,  sowie das Lenkservo sind aktuell je ein MPX Profi und meines erachtens ihrer Aufgabe völlig gewachsen, das bereits vom Vorbesitzer eingebaute Gasservo ist ein nagelneues HiTec 645MG und dürfte dort auch mehr als ausreichend sein.

So weit die Rückschläge. Die Teile sind jetzt alle bestellt, um den Dämpfer und den Krümmer werde ich morgen im Laufe des Tages noch kümmern. Dann sollte einer ersten Inbetriebnahme ein bis zwei Wochen nach der Tannenalm normal nichts mehr im Wege stehen.

Yak mit MotorWas dann noch fehlt sind natürlich die Einstellarbeiten allen voran natürlich der Schwerpunkt, von welchem maßgeblich auch die Position sämtlicher Akkus (2x Empfänger, 1x Zündung, je 2S LiFePo >=2300mAh) sowie deren zu bestellende Größe/Gewicht abhängt, aktuell sieht der Schwerpunkt aber nicht ganz schlecht aus, von daher wird das schon klappen, wahrscheinlich sogar ohne Blei. Ein SM-Modellbau Zündschalter wurde auch bestellt. Beim Gedanken daran, daß ein herrenloser 85cm³ 14kg Rasenmäher den Himmel unsicher macht, ist mir nicht ganz wohl. Daher denke ich, daß 42€ für das Ding nicht zu viel sind…

PS: Und weil ich’s eh schon hochgeladen hatte noch ein kleines, wenig aussagekräftiges Video vom DLE-85 :)

Darf ich vorstellen…

Das Porterle (2,07m mit APC 16×8) und obenauf des Motorle (DLE-85) und des Propellerle (Metts 25×10) vom Yak’le :D

2013-05-02_s

Motor sieht soweit erstmal gut aus, die Propellerbohrungen passen für den ersten Versuch soweit auch ganz gut.

Erster Testlauf dann vermutlich am Wochenende wenn ich etwas gefunden habe um das Ding zum einlaufen dran festzuschrauben.

Kleines Zwischenprojekt…

…bevor es endgültig an die Renovierung des neuen Hauses geht ;)

Ich Blödmann hab‘ ja die Börse vom RC-Network als RSS Feed abonniert, als ich diese mal spaßeshalber, auch in schon etwas älteren Bereichen durchstöbert habe ist mir ein (Achtung Wortspiel) „Klein“-od ins Auge gesprungen, welches ich dann zu diesem Preis einfach nicht ignorieren konnte.

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Wer genau hinsieht, sieht im Cockpit, direkt hinter der Brandwand, 2St 1,5l PET Flaschen die ich zum Ballastieren des Bugs hergenommen habe. Auf der Haube liegt ein 3S2200 LiPo und mein ViperJet mit 1m noch oben auf :)

Die Eckdaten:

  • Airworld YAK-112 Voll-GFK
  • Spannweite 275cm
  • Länge über alles 176cm (+ ~10cm für Prop und Spinner)
  • Rumpfbreite 33cm
  • Spurweite Hauptfahrwerk 55cm
  • Gewicht Modell Kaufzustand (Elektronik bis auf Zündung und Empfänger komplett) 9.820g

Abfluggewicht (mit DLE-85 3D, Krummscheid Dämpfer, 3St 2S LiFe Akkus, 750ml Sprit und Kleinkram) zusammengerechnet etwa 13.900g. Vorausgesetzt, ich schaffe es kein Trimmblei zu benötigen, aber da die Einbauten alle recht weit vorne sind, könnte das sogar klappen.

Die Pneumatik-Metallscheibenbremsanlage (kein Scherz) verbleibt vorerst ungenutzt im Modell.

Das Modell hatte vermutlich mal einen leichten Crash, was an diversen Stellen ersichtlich ist, hat aber keine Strukturschäden. Wenn man die bereits reparierten Stellen überlackiert und die ganze Kiste etwas aufpoliert dürfte sie wieder ganz gut dastehen.

Das Testen und einrichten der Flügelanlenkungen war auch mal was anderes… Dazu kann man sich einfach auf den Boden legen und bequem dran arbeiten :D

 

Weiteres in Kürze :)